Rot-Grün macht pragmatischen Vorschlag: Linie 875 auch für Besucher des Unterstützungs-Kundenzentrums nutzen

Die beiden Regierungsfraktionen sehen bereits seit längerem Handlungsbedarf im Hinblick auf die aktuell wenig genutzte Sonderbuslinie 875 vom Rahlstedter Bahnhof zum Ankunftszentrum für Flüchtlinge in Meiendorf und sind dazu auch mit dem Senat im Gespräch – allen voran der örtliche SPD-Wahlkreisabgeordnete Ole Thorben Buschhüter, Verkehrsausschussvorsitzender in der Bürgerschaft, und beide Fraktionschefs Andreas Dressel und Anjes Tjarks. Nach dem heutigen BILD-Bericht (http://www.bild.de/regional/hamburg/fluechtlingskrise/der-geister-bus-von-rahlstedt-51490810.bild.html) erklären heute die beiden Fraktionschefs Andreas Dressel (SPD) und Anjes Tjarks (Grüne): „Dass bei den aktuellen Zugangszahlen manche die Buslinie als Schildbürgerstreich empfinden, können wir nachvollziehen. Deshalb machen wir jetzt einen konkreten Vorschlag: Ein Teil des aktuell wenig frequentierten Ankunftszentrums wird für ein halbes Jahr als Unterstützungs-Kundenzentrum genutzt. Hier kann jeder Bürger werktags von 7 bis 19 Uhr seine Passangelegenheiten regeln – es ist hamburgweit das Kundenzentrum (Kuz) mit den kürzestesten Wartezeiten. Um die Verkehrsanbindung des Unterstützungs-Kundenzentrums zu verbessern, sollte die Linie 875 auch von Kuz-Besuchern mitgenutzt werden können. Dann haben nicht nur Flüchtlinge etwas von dem Bus, sondern auch Hamburger, die schnell und unbürokratisch ihre Passangelegenheiten regeln und quasi per Shuttle vom nächsten Bahnhof bequem dort hingelangen wollen.“ Buschhüter ergänzt: „Dieser zusätzliche Service kostet nichts extra, sollte aber in die Fahrplanauskunft des HVV integriert werden, damit die Fahrgäste den Bus auch finden. Nach Ende des Betriebs des Unterstützungs-Kundenzentrums im Herbst kann dann geprüft werden, ob der Bus generell aufrechterhalten werden muss oder eingestellt werden kann. Das ist ein pragmatischer Weg!“