Im Zusammenhang mit der länderübergreifenden Gewerbegebietsentwicklung Viktoriapark und Minervapark laden das Bezirksamt Wandsbek und die Gemeinde Stapelfeld zu einer gemeinsamen Informationsveranstaltung ein, um alle interessierten Bürgerinnen und Bürger über die bisherigen Ergebnisse der verkehrsplanerischen und verkehrstechnischen Untersuchungen zu informieren und einen Ausblick auf mögliche Maßnahmen des Straßenausbaus und sonstige verkehrsplanerische Maßnahmen zu geben.

Die Veranstaltung findet statt am

Dienstag, dem 30. Mai 2017,
um 18:00 Uhr
in der Grundschule Neurahlstedt, Rahlstedter Straße 190, 22143 Hamburg.

Bereits ab 17:30 Uhr kann Informationsmaterial eingesehen werden. Vertreterinnen und Vertreter der Behörden und Ämter sowie die Gutachter stehen für Erläuterungen auch im persönlichen Gespräch zur Verfügung.

Zur Umsetzung einer die Ländergrenzen von Hamburg und Schleswig-Holstein übergreifenden Gewerbegebietsentwicklung südlich („Viktoriapark“) und östlich („Minervapark“) des vorhandenen Gewerbegebietes am Merkurring in Rahlstedt („Merkurpark“) wurden im Jahr 2016 die Bebauungsplanverfahren Rahlstedt 131 (Bezirk Wandsbek) und Stapelfeld 16 (Gemeinde Stapelfeld) eingeleitet. Im Rahmen dieser Bebauungsplanverfahren wurden verkehrsplanerische und verkehrstechnische Untersuchungen erstellt.

Diese waren bereits am 18. April 2017 in der Sitzung des Planungsausschusses der Bezirksversammlung Wandsbek vorgestellt worden. In Bezug auf Hamburg kommt das Gutachten zu dem Ergebnis, dass es aufgrund der geplanten Gewerbegebiete zu begrenzten Verkehrszunahmen im Bereich Rahlstedt und im Ortsteil Großlohe kommen wird. Diese seien im bestehenden Straßennetz mit einzelnen, punktuellen Maßnahmen zu bewältigen. Die Vorlage zu dem Tagesordnungspunkt mitsamt der verkehrsplanerischen Untersuchung kann hier heruntergeladen werden: https://sitzungsdienst-wandsbek.hamburg.de/bi/vo020.asp?VOLFDNR=1006487.

Unterdessen hat die Bezirksversammlung Wandsbek am Donnerstagabend einen gemeinsamen Antrag von SPD und Grünen zum Thema „Verkehrsanbindung Gewerbegebiet Viktoriapark/Minervapark klimaschonend gestalten“ beschlossen. Darin fordern die beiden Fraktionen die Verwaltung auf, die MetroBus-Linie 9 (U Wandsbek Markt – Großlohe) in die Gewerbegebiete Viktoriapark und Minervapark zu verlängern und eine möglichst kurze Anbindung an einen der nächstgelegenen U-Bahnhöfe zu schaffen, insbesondere solange die S4 noch nicht ihren Betrieb aufgenommen hat. Das Gutachterbüro, das das Verkehrsgutachten erstellt hat, soll sein Gutachten außerdem dahingehend erweitern, dass die Verkehrsbelastung in den umliegenden Wohnstraßen in Großlohe (insbesondere Großlohering und Wiesenredder) untersucht wird. Darüber hinaus soll erreicht werden, dass den Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmern im Viktoriapark und im Minervapark grundsätzlich ein HVV-Job-Ticket angeboten werden kann. In weiteren Punkten geht es um gute Möglichkeiten zum Fahrradparken (inklusive Lademöglichkeiten für Elektrofahrräder) und die Ausstattung von Pkw-Stellplätzen mit Ladevorrichtungen für Elektrofahrzeuge. Der vollständige Antrag kann hier heruntergeladen werden: https://sitzungsdienst-wandsbek.hamburg.de/bi/vo020.asp?VOLFDNR=1006620.


Quelle: Pressemitteilung des Bezirksamts Wandsbek vom 18. Mai 2017, http://www.hamburg.de/wandsbek/pressemitteilungen/8794022/2017-05-18-laenderuebergeifende-gewerbeflaechenentwicklung/