Immer wieder sind im gesamten Bundesgebiet Sammelcontainer mit der Aufschrift „Kleider + Schuhe“ von einer Firma „Kontainer Service Berlin“ zu finden. Aktuell ist ein solcher Container auf dem Grundstück Rahlstedter Straße 51a-d aufgetaucht. Dieser Container wurde ohne Zustimmung des zwischenzeitlich informierten Grundeigentümers dort aufgestellt. Die Sammlung durch KSB ist auch mangels ordnungsgemäßer vorheriger Anzeige illegal. Bürgerinnen und Bürger werden gebeten, diese Sammelcontainer nicht zu nutzen.

Hiervon nicht betroffen sind Sammelcontainer der Stadtreinigung Hamburg und zum Beispiel von gemeinnützigen Organisationen wie Deutsches Rotes Kreuz (DRK) und Malteser, aber auch private Sammelcontainer beispielsweise der in Wandsbek ansässigen Firma Textil-Recycling K. & A. Wenkhaus GmbH, die sich vornehmlich auf Grundstücken der P+R-Betriebsgesellschaft (z.B. Heestweg) oder der SAGA GWG (z.B. Am Knill 1) befinden. Aus den Verkaufserlösen stellt beispielsweise die SAGA GWG Geld für kleinteilige soziale Projekte, Stadtteilinitiativen oder Nachbarschaftsprojekte zur Verfügung. Wer Altkleider oder Altschuhe entsorgen möchte, kann dies außerdem auf den Recyclinghöfen der Stadtreinigung tun. Und natürlich freuen sich zuvörderst die ehrenamtlich betriebenen Kleiderkammern über entsprechende Kleiderspenden, allen voran die Kleiderkammer Messehallen: http://zusammenschmeissen.de.

Offizielle Altkleidercontainer der Stadtreinigung finden sich in Rahlstedt an folgenden Standorten:

  • Alter Zollweg, gegenüber Hausnummer 131/Einmündung Grömitzer Weg
  • Am Pulverhof, gegenüber Hausnummer 17
  • Großlohering 70
  • Spitzbergenweg 36d, gegenüber Hausnummer 41

„Den Lumpen-Gaunern muss das Handwerk gelegt werden. Sie bereichern sich auf Kosten der Stadtreinigung und der vielen karitativ tätigen Institutionen und stellen sich dreist über Recht und Gesetz. Es kann nicht sein, dass sie Städte und Gemeinden im ganzen Bundesgebiet zum Narren halten, indem sie Altkleidercontainer wild und ohne Genehmigung auf öffentlichen oder privaten Grundstücken einfach so aufstellen. Der Stadt und auch betroffenen privaten Grundeigentümern entsteht ein hoher Aufwand, diese illegalen Sammlungen zu beenden“, sagt der Rahlstedter Bürgerschaftsabgeordnete Ole Thorben Buschhüter.