Ab dem 7. April 2026 wird das Bezirksamt Wandsbek in der Saseler Straße die teilweise völlig maroden Radwege zwischen Meiendorfer Straße und Berner Stieg und die Bushaltestelle Alaskaweg sanieren. Die StadtBus-Linie 275 wird in Höhe der Einmündung Schierenberg zudem eine weitere Haltestelle erhalten, um das Neubaugebiet Irma-Keilhack-Ring besser anzubinden. Bereits jetzt finden im Bereich Polarweg und Berner Stieg vorbereitende Leitungsarbeiten statt. Die Bauarbeiten, die abschnittsweise erfolgen, sollen etwa ein Jahr dauern.
Die finale Planung („Schlussverschickung“) wurde am Donnerstag, 27. November 2025 im Ausschuss für Mobilität der Bezirksversammlung Wandsbek vorgestellt. Die Beratungsvorlage mit allen Einzelheiten und weiteren Informationen zur Planung kann hier heruntergeladen werden: https://sitzungsdienst-wandsbek.hamburg.de/bi/vo020.asp?VOLFDNR=1024150
Ein erster Entwurf der Straßenbauplanung wurde bereits 2021 vorgelegt. Aufgrund der Baustellenkoordinierung musste der Start der Bauarbeiten jedoch mehrfach zurückgestellt werden. Die Bauarbeiten können erst nach Abschluss der Bauarbeiten in der Berner Straße starten, da die Saseler Straße solange als Umleitungs- bzw. Ausweichstrecke dient.
Anliegerinformationen des Bezirksamts
Das Bezirksamt informiert die Anliegerinnen und Anlieger über die Bauarbeiten und damit verbundene Einschränkungen. Entsprechende Anliegerinformationen werden an die Haushalte verteilt. Sie stehen unter folgender Adresse auch zum Download bereit: https://www.hamburg.de/politik-und-verwaltung/bezirke/wandsbek/themen/verkehr/strassenbaustellen-im-bezirk-wandsbek/saseler-strasse-1155330
Einzelheiten der Planung
Die vorhandenen, aber teilweise sehr maroden Radwege werden größtenteils im Bestand erneuert, teilweise verlegt und auf mindestens 1,50 m verbreitert. Im Bereich der Bushaltestellen erfolgt eine komplette Überplanung des Straßenquerschnitts. Hier werden 2,25 Meter breite Radfahrstreifen angelegt. An den Einmündungen werden die teilweise starken Verschwenkungen der Radwege zugunsten einer möglichst geraden Linienführung aufgegeben. Der übergroße Einmündungsbereich Schierenberg wird verschmälert.
Die Fußwege werden in den Abschnitten, die komplett überarbeitet werden, nach Möglichkeit mindestens 2,65 Meter breit. An den Bushaltestellen und den Querungsmöglichkeiten werden für die Barrierefreiheit weiße Bodenindikatoren (taktile Elemente) für blinde und sehbehinderte Menschen eingebaut. Außerdem erhalten die Querungsmöglichkeiten differenzierte Bordsteinhöhen von 0 cm (für Rollatoren) und 6 cm (für Blinden-Taststöcke).
Die beiden Bushaltestellen Alaskaweg werden erneuert und barrierefrei umgebaut. zukünftig werden die Busse auf einer Betonfahrbahn am Fahrbahnrand halten, was die Anfahrbarkeit deutlich erleichtert. Eine Restfahrstreifenbreite von rund 3 Metern ermöglicht es, den haltenden Bus ohne Einschränkungen zu überholen. In der Regel 22 cm hohe Bordsteine („Bussonderbord“) sorgen für einen barrierearmen Einstieg. Die beiden Fahrgastunterstände werden etwas versetzt.
Außerdem werden in Höhe der Hausnummer 74/76, im Umfeld der Einmündung Schierenberg, zwei zusätzliche Bushaltestellen für die StadtBus-Linie 275 eingerichtet, um diesen Teil der Saseler Straße und das Neubaugebiet Irma-Keilhack-Ring besser an den ÖPNV anzubinden. Die beiden Richtungshaltestellen werden ebenfalls mit einer Betonfahrbahn am Fahrbahnrand und barrierefrei angelegt. Fahrgastunterstände sind hier aus Platzgründen leider nicht möglich.
Alle Bushaltestellen werden mit mindestens 21 bis 22 Metern Länge so dimensioniert, dass hier zukünftig auch Gelenkbusse gut halten können.
Im Zuge der Bauarbeiten wird die öffentliche Beleuchtung verbessert. 13 der 17 Beleuchtungs-Maste werden versetzt oder erneuert, an drei Standorten werden zusätzliche Leuchten aufgestellt. Außerdem werden die vorhandenen Fußgängerüberwege im Planungsbereich besser beleuchtet, hier kommen vier Beleuchtungsanlagen hinzu.
Der ruhende Verkehr wird streckenweise neu geordnet. Im Abschnitt zwischen Lofotenstraße und Meiendorfer Straße soll das halbachsige Parken zukünftig nicht mehr möglich sein. Das ist schon zum Schutz der Radfahrerinnen und Radfahrer, für die die Radwege hier neu angelegt werden, notwendig. Stattdessen soll hier zukünftig auf der Nordseite am Fahrbahnrand geparkt werden dürfen. Außerdem sollen die acht Parkstände in der südlichen Nebenfläche zwischen Polarweg und Alaskaweg aufgrund der Querschnittsaufweitung zu Gunsten von Bushaltestellen, Radfahrstreifen und breiteren Gehwegen entfallen. Die Parkstände östlich des Alaskawegs bleiben unverändert bestehen.
Straßenbäume (aktualisiert am 27. März 2026, aufgrund der Baubeschreibung der Ausschreibungsunterlagen): Aufgrund der Verlegung der Haltestelle Alaskaweg sind drei Baumfällungen auf der Nordseite der Saseler Straße auf Höhe der Hausnummer 130 vorgesehen. Dabei handelt es sich um einen Bergahorn mit einem Stammdurchmesser von rd. 75 cm aus dem Pflanzjahr 1976, eine Platane mit einem Stammdurchmesser von rd. 85 cm aus dem Pflanzjahr 1972 sowie um einen Goldregen mit einem Stammdurchmesser von rd. 50 cm aus dem Pflanzjahr 1989. Westlich der Einmündung Schierenberg ist in der südlichen Nebenfläche eine Baumneupflanzung durchzuführen. Drei weitere Neupflanzungen sind für den Bereich auf Höhe der Hausnummer 136 in der nördlichen Nebenfläche vorzunehmen, sowie jeweils östlich und westlich der Einmündung Saseler Straße (Sackgasse, ehemaliger Standort des Goldregens).
Finanzierung: Finanziert wird die Maßnahme aus dem Sonderprogramm “Stadt und Land”, mit dem die Bundesregierung im Rahmen ihres Klimaschutzprogramms 2030 Investitionen in den Ländern und Kommunen zur Weiterentwicklung des Radverkehrs vor Ort unterstützt.
Dieser Beitrag erschien erstmals am 24. November 2025 und wurde am 17. und 27. März 2026 aktualisiert.
Moin Herr Buschhüter,
die Baustellenplanung in der Saseler Straße ist ja eine Katastrophe, erst hieß es doch das Seitenstraßen nur nach bedarf gesperrt werden und nicht dauerhaft!
Aktuell sind fast alle kleinen Seitenstraßen dicht obwohl dort nicht einmal in der nähe arbeiten stattfinden, aktuell finden nur arbeiten auf einen Mini Abschnitt statt (höhe 82-78)!
zwischen Meiendorfer Straße und Schierenberg passiert nix da hätte man dort doch den Verkehr noch normal beidseitig laufen lassen können!
Zudem scheint die Einbahnstraße nicht vernünftig ausgeschildert zu sein, es fahren regelmäßig Fahrzeuge in falscher Fahrtrichtung durch! Wo es schon paar mal ziemlich eng geworden ist!
Das Bezirksamt Wandsbek hat auch ganz offensichtlich vergessen, dass sich in der Lofotenstraße das Gerätehaus der Freiwilligen Feuerwehr Meiendorf befindet.
Dort hat man aufgrund der mangelhaft ausgearbeiteten Baumaßnahme massive Probleme durch verlängerte Ausrückzeiten und Schwierigkeiten, überhaupt in den Kern von Meiendorf einzufahren. Dies wäre bei einer besseren Planung zu verhindern gewesen.
Warum man die Lofotenstraße dauerhaft sperrt, erschließt sich einem überhaupt nicht.
Die Lofotenstraße ist nicht dauerhaft gesperrt. Gleichwohl stellen die Bauarbeiten in der Saseler Straße die FF Meiendorf natürlich vor Herausforderungen. Ich bin hierzu mit der Wehrführung im Gespräch.
Bauarbeiten finden aktuell auch im Abschnitt Meiendorfer Straße bis Schierenberg statt. Die Einbahnstraßenregelung ist durch Schilder kenntlich gemacht. Zu Beginn von geänderten Verkehrsführungen ruckelt es immer etwas. Mittlerweile sollte es sich doch aber einigermaßen eingependelt haben. Deswegen ist es aber auch richtig, eine Verkehrsführung zu etablieren, die möglichst lange während der Bauarbeiten Bestand haben kann und nicht alle paar Tage geändert werden muss.
Sehr geehrter Herr Buschüter,
ich habe eine Frage zur Verkehrsführung während der Bauarbeiten. Seit der einseitigen Sperrung der Saseler Straße auf Höhe Schierenberg hat sich der Verkehr im Kanadaweg und Schierenberg deutlich erhöht. Verständlicherweise versuchen die Autofahrer die Sperrung zu umfahren, stellen dann jedoch z.B. fest, dass beim Abbiegen aus dem Kanadaweg auf den Schierenberg keine Weiterfahrt in Richtung Saseler Straße möglich ist und fahren dann wieder runter Richtung Berner Straße. Inwiefern könnte man diese Irrfahrten durch die Anliegerstraßen (Kanadaweg, Alaskaweg, Thuleweg, Polarweg etc.) in Zukunft verhindern bzw. an den jeweiligen Einmündungen von der Saseler und Berner Straße mit einer deutlichen Ausschilderung daraufhinweisen?
Mit besten Grüßen,
Frederik
Es ist immer wieder zu beobachten, dass es zu Beginn von geänderten Verkehrsführungen etwas ruckelt. Schildern wird kein Glauben geschenkt, Navis sind noch nicht alle aktualisiert, man versucht es einfach mal. Mittlerweile sollte es sich doch aber
einigermaßen eingependelt haben. Gleichwohl gebe ich die Anregung gerne weiter.
Wann gibt es Infos zu etwaigen Sperrungen der Saseler Straße / Grundstückseinfahrten? Die Arbeiten sollen am 07.04.2026 beginnen und Stand 01.04.2026 werden die Infos nur angekündigt:
https://www.hamburg.de/politik-und-verwaltung/bezirke/wandsbek/themen/verkehr/strassenbaustellen-im-bezirk-wandsbek/saseler-strasse-1155330
Das ist eine berechtigte Frage. Das Bezirksamt wird seinem eigenen Anspruch, Anliegerinformationen zwei Wochen vor Baubeginn veröffentlichen zu wollen, nicht gerecht. Ich habe die Veröffentlichung angemahnt. Morgen wäre dafür noch eine gute Gelegenheit.
Das Bezirksamt hat gestern vor Ort die Anliegerinformationen verteilt. Sie ist seit gestern auch unter dem genannten Link abrufbar.
Sehr geehrter Herr Buschhüter,
schön, daß die Radwege an der Saseler Straße begradigt werden, wie es auch hier an der Berner Straße schon erfolgt ist. Doch dann wurden hier auf die Fahrbahn unfallträchtige Kälberzähne geklebt, bei Dunkelheit und Regen nicht zu erkennen und von den Schneeräumfahrzeugen unsanft beiseite geschoben. Die sind nun weg. Nun stehen hier auch an Stellen, an denen nicht mehr gebaut wird, rotweiße Baken auf den Radwegen und behindern die Radelnden. Wie läuft dafür die Planung an der Saseler? Soll es wieder diese unsichtbaren Kälberzähne als Verkehrshindernisse dort und auch an der Berner Straße geben?
Zur Berner Straße: Die Warnbaken stehen dort, wo vorher Protektionselemente aufgeklebt waren und deshalb keine Breitstrichmarkierung, die den Radfahrstreifen vom Kfz-Fahrstreifen abgrenzt, vorhanden ist. Sobald die Breitstrichmarkierung aufgebracht ist (oder eine andere, aber funktionierende Form der Protektion zum Einsatz kommt) können die Warnbaken entfernt werden. Die Bauarbeiten in der Berner Straße sollen Mitte April abgeschlossen sein.
Zur Saseler Straße: Hier werden größtenteils die baulichen Radwege im Bestand erneuert und teilweise verbreitert. Nur in den zwei Abschnitten, wo die Bushaltestelle Alaskaweg erneuert bzw. in Höhe Schierenberg eine neue Bushaltestelle eingerichtet wird, werden die Radwege zum Schutz der Fahrgäste auf Radfahrstreifen auf der Fahrbahn geleitet. Protektionselemente sind hier an keiner Stelle vorgesehen.
Ich hatte Sie ja bereits angesprochen, warum die Sanierung der Radwege
Saseler Str. auf Höhe Alaskaweg/Berner Stieg enden sollen. Hat sich denn bei der Planung keiner den Abschnitt bis Kriegkamp angeguckt ? Auch hier ist dringender
Sanierungsbedarf von Nöten. Zumal hier eine doch intensivere Nutzung durch
Schüler aus den umliegenden Schulen zu verzeichnen ist. Gerade bei den
Erfahrungen dieses Winters ist derzeit eine erhöhte Gefahrenlage vorhanden.
Eine weitere Anmerkung, trotz Meldung an den Melde Michel sind die groben
Beschädigungen und das tiefe Loch in der Saseler Str. vor der Haus Nr. 164
noch immer nicht beseitigt.
Irgendwo muss immer eine Grenze gezogen werden. Das Bezirksamt hat sich entschieden, die Grenze etwa bei Hausnummer 140 zu ziehen. Möglicherweise reichte die Förderung durch den Bund nicht für mehr aus.
Ich erwarte, dass alle gemeldeten Schlaglöcher sukzessive behoben werden. Es geht nur nicht alles auf einmal. Vordringlich werden Schlaglöcher in Tempo-50-Straßen behoben, weil angesichts der dort gefahrenen höheren Geschwindigkeit auch die Unfallgefahr größer ist. Saseler Straße 164 befindet sich bereits im Bereich der Tempo-30-Zone. Aber wie gesagt, das kommt dann auch noch dran.
Moin Herr Buschhüter
Als Anwohner im Fasanenweg.
Habe ich mich sehr über die Buslinie X27 vor der Haustür gefreut.
Meine Frage: werden die Haltestellen, mit Unterstände gegen Wind und Wetter ausgerüstet ?
LG Siegfried Schönfelder
Vielen Dank für das positive Feedback. Platz für Fahrgastunterstände an den neuen Bushaltestellen ist auf jeden Fall vorgesehen. Wie schnell sie aufgebaut werden können, ist noch eine Frage der Abarbeitung der Prioritätenliste.
Hallo Herr Buschhüter, wird an der Bushaltestelle Alaskaweg der Bus zukünftig auf einem Betonstreifen neben der Fahrbahn halten wie jetzt auf einer Haltebucht neben der Fahrbahn oder direkt auf der Fahrbahn ?
vielen Dank für Ihre Antwort
Die beiden Bushaltestellen Alaskaweg werden zu Haltestellen am Fahrbahnrand umgebaut, um das Anfahren der Haltestelle zu erleichtern. Die Haltestellenbereiche erhalten eine Betonfahrbahn und Bussonderborde. Allerdings ist die Fahrbahn hier insgesamt 11 Meter breit und die Radfahrstreifen werden im Bereich der Bushaltestellen unterbrochen. Die Busse halten also dort, wo sonst der Radfahrstreifen wäre. Auf diese Weise kann problemlos links an haltenden Bussen vorbeigefahren werden.
„Problemlos links an haltenden Bussen vorbeifahren“… Das sehe ich anders. Autofahrer, die aus Einmündungen oder Ausfahrten auf „ihre“ Fahrbahn fahren wollen, können von ihnen auf ihrer Fahrbahn entgegenkommenden, den Bus überholenden Fahrzeugen zumindest stark irritiert werden ! Zudem wird ein aus östlicher Richtung kommender Pkw wegen des Zebrastreifens hinter der Bushaltestelle dort eher nicht überholen.
Aufgrund des leicht kurvigen Verlaufs der Saseler Straße ist sie zudem sehr unübersichtlich.
Also: Das Vorbeifahren an dort haltenden Bussen erhöht das Unfallrisiko, weshalb ich den Rückbau der Bus-Buchten kritisch sehe.
Ich glaube, es handelt sich um ein Missverständnis. Um hier an einem am Fahrbahnrand haltenden Bus vorbeizufahren, muss man ihn nicht auf der Gegenfahrbahn überholen. Die Fahrbahn ist an den beiden Bushaltestellen wie schon geschrieben insgesamt elf Meter breit. Wenn dort ein Bus mit einer Breite von 2,55 m hält, verbleiben bis zur Fahrbahnmitte immer noch satte 2,95 Meter. Behindert wird nicht der Autoverkehr, sehr wohl aber der Radverkehr, dessen Radfahrstreifen im Bereich der Bushaltestellen unterbrochen werden.
Die zur Zeit vorhandenen Parkbuchten sind zum größten Teil besetzt, wo bitte sollen die Fahrzeuge in Zukunft parken, wenn man diese Parbuchten entfernt? Nur weil die Fahrradwege saniert und verbessert werden, können doch viele nicht auf das Auto verzichten?! Mit Sanierungen ändert sich der Weg zum Arbeitsplatz ja nicht…
Wo in der Saseler Straße Parkbuchten vorhanden sind, bleiben sie größtenteils unverändert. Nur in dem kurzen Abschnitt zwischen Polarweg und Alaskaweg müssen aufgrund der Querschnittsaufweitung zu Gunsten von barrierefreien Bushaltestellen, Radfahrstreifen und breiteren Gehwegen acht Parkstände entfallen. Ausweichmöglichkeiten in der Umgebung sind vorhanden.
Der Erfahrung nach sind in den Nebenstraßen eben keine Ausweichmöglichkeiten vorhanden. Es wird bereits so geparkt, dass das Ordnungsamt eine wahre Knöllchenparty feiern könnte. Geschweige denn, dass eine Durchfahrtskontrolle der Feuerwehr aus allen Richtungen möglich wäre.
Hallo Herr Buschhüter, an der Lofotenstraße Ecke Saseler Straße sind bereits mehrere Bäume gefällt worden. Ist der weitere Baumbestand in der Saseler Straße durch die Baumaßnahmen ebenfalls gefährdet?
Für die im nächsten Frühjahr startende Straßenbaumaßnahme Saseler Straße muss laut dem Erläuterungsbericht zu der Maßnahme nur ein Baum gefällt werden, und zwar im Bereich der Bushaltestelle Alaskaweg. Als Ersatz dafür werden in der Saseler Straße zwei Bäume neu gepflanzt, westlich der Einmündung Schierenberg in der südlichen Nebenfläche sowie auf der Höhe der Hausnummer 136 in der nördlichen Nebenfläche.
Die von Ihnen erwähnte Baumfällung an der Ecke Saseler Straße/Lofotenstraße steht damit also nicht in Zusammenhang. Laut aktueller Straßenbaumfällliste (mehr dazu hier: https://sitzungsdienst-wandsbek.hamburg.de/bi/vo020.asp?VOLFDNR=1024176) muss in der Saseler Straße, vor Hausnummer 26a, eine Gefülltblühende Vogelkirsche wegen „Trockenschäden [mangelnde Vitalität (absterbend bis abgestorben)]“ gefällt werden. Ich vermute, dass Sie diesen Baum meinen. Die Fällung dient dem Erhalt der Verkehrssicherheit. Wegen Dichtstand zu anderen Bäumen erfolgt an dem Standort keine Nachpflanzung. Das Gleiche gilt für die Fällung einer Vogelkirsche in der Lofotenstraße, vor Hausnummer 44.
Schade das im Zuge dessen der Zebrastreifen zwischen Lohheide und Ziehrerweg nicht durch eine Bedarfsampel auagetauscht wird. Morgens und mittags/nachmittags queren hier sowohl die Grundschüler als auch die Schüler der Schulen im Schierenberg. Dabei kommt es sehr häufig dazu, dass nicht angehalten wird oder nur sehr knapp. Gerade auch weil der Zebrastreifen in einer „Kurve“ liegt und zwei Wohnstraßen auf die Saseler Straße treffen.
Dann wäre noch die Frage. Die Nutzer der neuen Haltestelle Ecke Schierenberg… wie kommen diese sicher an dieser Stelle über die Saseler Straße, wenn sie zum Beispiel Anwohner des Schierenbergs sind und nach Berne fahren möchten? Gerade wenn es um Gehhilfen und Co geht? Die nächsten beiden Möglichkeiten wären die Kreuzung Jesselallee oder der oben genannte Zebrastreifen. Seien wir mal ehrlich, wenn man dort angekommen ist, nutzt man entweder die Haltestelle Jesselallee oder läuft das Stück weiter zum Alaskaweg.
Eine Fußgänger-Bedarfsampel gab es dort sogar schon einmal. Sie wurde vor ca. 20 Jahren gegen die jetzige Lösung mit dem Fußgängerüberweg ersetzt.
An der zukünftig neuen Bushaltestelle in Höhe Schierenberg wird es einstweilen keinen Fußgängerüberweg geben. Dass Fahrgäste zu den nächstgelegenen gesicherten Querungen laufen, um die Bushaltestelle auf der anderen Straßenseite zu erreichen, ist aus meiner Sicht nicht realistisch. Bei entsprechendem Fußgängeraufkommen durch die neue Bushaltestelle kann hier m.E. mit vergleichsweise geringem Aufwand später ein Fußgängerüberweg nachgerüstet werden.
An der Saseler Straße, Ecke Lofotenstraße, schauen drei Baumstümpfe aus dem Gras, so dass ich vermuten darf, dass dort drei Bäume gefällt worden sind, und nicht nur einer.
Das bestreitet ja auch keiner. Die Baumfällungen in Höhe Lofotenstraße stehen aber nicht mit den Straßenbauarbeiten in der Saseler Straße im Zusammenhang, sondern müssen andere Gründe haben. Die Baubeschreibung in den Ausschreibungsunterlagen erwähnt jetzt drei Baumfällungen, alle im Bereich der zu verlegenden Bushaltestelle Alaskaweg. Hierfür werden vier Bäume neu gepflanzt. Ich habe den Beitrag entsprechend aktualisiert.
Hallo Herr Buschhüter, in den Bauplänen auf dem Server der Stadt sind die Radwege außerhalb der beiden Bereiche mit den Bushaltestellen auf beiden Seiten der Saseler Straße über die ganze Länge im Farbton Orange eingezeichnet. Gemäß Zeichenerklärung bedeutet dies “gepl. Ungebundene Deckschicht (Grand)“. Ist wirklich vorgesehen, die teilweise vorhandenen Radwegabschnitte mit rotem Betonpflaster oder Asphalt komplett durch Grand zu ersetzen?
Freundliche Grüße
Nein, das wäre ja sehr merkwürdig. Die Farben sind schwer zu unterscheiden. Für mich sehen die Radwegflächen alle gleich aus, sowohl innerhalb der Planungsgrenzen des Umbaus (Bereich der beiden Bushaltestellen), als auch außerhalb, wo lediglich die Radwege erneuert werden. Eine Grandfläche taucht eigentlich nur auf dem Gehweg bei Saseler Straße 68/Soldkampweg 1a auf, zum Schutz der Wurzeln des Baumes dort, da kann man auch bei ganz genauem Hinsehen erkennen, dass das Orange dort etwas heller ist, als das für die Radwege verwendete (Blatt 4 der Planung).
Moin Herr Buschhüter,
Ich habe eine Frage bezüglich der Buslinie 275! Die Linie ist ins besondere zur HVZ brechend voll! Könnte man nicht zu den Zeiten Gelenkbusse statt Solobusse einsetzen? Oder gibt es eventuell die Idee, eine neue Stadt- oder Metrobuslinie, die auch durch Meiendorf fährt, einsetzen?
Freue mich auf eine Antwort!
Mit freundlichen Grüßen
Ein regelmäßiger Einsatz von Gelenkbussen auf der StadtBus-Linie 275 ist aktuell leider noch nicht drin. Dort, wo Bushaltestellen entlang des Linienwegs neu gebaut werden (letztes Jahr Sandkule, dieses Jahr Redderblock, nächstes Jahr Alaskaweg und (neu) Irma-Keilhack-Ring), werden sie aber bereits so gebaut, dass später auch Gelenkbusse hier gut halten können.
Mit der neuen XpressBus-Linie X27 ist zum letzten Fahrplanwechsel bereits eine attraktive Querverbindung entstanden, die auf direktem Wege Bergedorf, Billstedt, Tonndorf, Rahlstedt, Berne, Sasel und Poppenbüttel miteinander verbindet. Sie verläuft im Straßenzug Berner Straße/Fasanenweg/Berner Brücke auf der Grenze zwischen Oldenfelde und Meiendorf. Weitere Pläne für neue Buslinien im Bereich Meiendorf gibt es aktuell nicht.
Hallo Herr Buschhueter,
als Anwohner freue ich mich über die Maßnahme auch wenn diese mit entsprechenden Einschränkungen während der Bauphase einhergeht. Die verlinkten Unterlagen sind mit Ausnahme von Blatt 2 nicht mehr vorhanden/umbenannt.
Viele Grüße aus der Saseler Straße
Moin!
Das Sitzungsdienst-Portal der Stadt Hamburg ist mitunter leider sehr eigen.
Falls ein Dokument nicht angezeigt werden kann, hilft es oft, dieses mehrfach zu versuchen.
Auch hilft es oftmals, die betreffende Seite mit den verlinkten Dokumenten per F5 erneut zu laden.
Falls alle Stricke reißen, muss manchmal aber auch eine erneute Suche nach den gewünschten Dokumenten manuell angestoßen werden.
Zwischen dem Öffnen der Seite mit den Dokumenten und dem Anklicken dieser darf man sich auch nicht allzu viel Zeit lassen.
Die Vermutung liegt nah, dass Queries bzw. Cookies von der Sitzungsdienst-Software warum auch immer vergessen bzw. ignoriert werden.
Ich konnte gerade weder Blatt 6 noch Blatt 7 anzeigen lassen; auch nicht mehrmaligem Versuch nicht.
Erst das erneute Laden der Seite mit den Dokumenten per F5 führte zum Erfolg.
Beste Grüße
S.K.
Ich kann es leider nicht ändern, aber es hilft, die Seite mit den verlinkten Dokumenten neu zu laden. Damit werden dann auch aktualisierte Links generiert.
Vielen Dank für Ihr Feedback. Das mit den verlinkten Unterlagen auf der Seite sitzungsdienst-wandsbek.hamburg.de kann es leider nicht ändern, aber es hilft, die Seite mit den verlinkten Dokumenten neu zu laden. Damit werden dann auch aktualisierte Links zu den Dokumenten generiert.
Auch wenn die Sanierung der Radwegabschnitte wahrscheinlich viele Radfahrer und Radfahrerinnen erfreuen wird: Dies bleibt eine schlechte Maßnahme. Radverkehr zu Lasten des Gehwegs mehr Fläche zu geben, ist keine gute Idee. Radwege (weiterhin) hinter Knicks außerhalb des Sichtfelds der AutofahrerInnen zu führen, ist gefährlich. Eine komplette Neuaufteilung des Straßenraums wäre sinnvoll. Der Versuch, es allen Recht zu machen – dem auch die SPD nachhängt – ist leider in der Verkehrspoltik im Ergebnis eine gefährliche Scheinlösung. – Gut sind die Teile, die Radfahrstreifen bekommen werden. Gut ist auch die Anlage einer neuen Bushaltestelle und die Verkleinerung der Einmündung Schierenberg. Aber der große Wurf, der dem gerecht wird, was der Klimawandel von von uns forert, ist das insgesamt nicht. Der einzige Verkehrsträger, der einmal mehr überhaupt nicht eingeschränkt wird, ist der Autoverkehr …
Ich kann Ihre Bedenken nachvollziehen. Und doch wird es so sein, dass sehr viele Radfahrerinnen und Radfahrer mit den dann sanierten und etwas breiteren, aber nach Regelwerk immer noch zu schmalen Radwegen ganz zufrieden sein werden. Es ist allemal besser, die vorhandenen Radwege in der Saseler Straße Instand zu setzen und zu halten, als deren Verfall weiterhin tatenlos zuzusehen und schlimmstenfalls alle Radfahrerinnen und Radfahrer auf die Fahrbahn zu zwingen, wenn die maroden Radwege nicht mehr benutzbar sind. Die Radwege in der Saseler Straße sind nicht benutzungspflichtig und werden es auch nach der Sanierung nicht sein. Wer sich dort besser aufgehoben fühlt, darf auch weiterhin auf der Fahrbahn fahren. Regelkonforme Radverkehrsanlagen erreicht man in der Saseler Straße nur mit einem Umbau des gesamten Straßenquerschnitts. Das will ich für die Zukunft gar nicht ausschließen, aber die Kapazitäten sind doch begrenzt, so dass in diesem Projekt ein solcher Umbau nur um Bereich der beiden Bushaltestellen erfolgen kann.
Wenn die Radwege an der Saseler Straße verbreitert und saniert worden sind, besteht doch keine Notwendigkeit mehr, dass die Radfahrer auf der Straße fahren, so dass man diese Option eigentlich gar nicht anbieten sollte. Das wäre für alle Verkehrsteilnehmer sicherer.
Dass Radfahrende auf der Fahrbahn fahren, ist in der Systematik der Straßenverkehrs-Ordnung die Regel, nicht die Ausnahme. Auch nach Verbreiterung der Radwege sind die Voraussetzungen nicht dafür erfüllt, hier eine Ausnahme von der Regel anzuordnen. Ich halte das auch für unproblematisch. Gute Radwege werden von den allermeisten Radfahrenden auch genutzt, Benutzungspflicht hin oder her. Die wenigen, die trotzdem auf der Fahrbahn fahren, weil sie es dürfen, fühlen sich dort sicherer und sind, wenn sie schneller fahren als der Durchschnitt, dort wahrscheinlich auch besser aufgehoben, wenn man Konflikte mit Fußgängerinnen und Fußgänger vermeiden will. In der Meiendorfer Straße klappt das auch, dort kann ebenfalls keine Radwegebenutzungspflicht angeordnet werden (vor allem wegen der Unterbrechung der Radwege an einigen Bäumen).