Am 11. April 2026 ist der Bebauungsplan Rahlstedt 134 zur Sicherung der Rahlstedter Feldmark auf der Grenze zu Stapelfeld und Barsbüttel, des Wehlbrooks und von Teilen des Stellau-Grünzugs in Kraft getreten. Bebauungsplan ist in diesem Zusammenhang ein irreführender Begriff, denn es geht gerade darum, das Gebiet weitestgehend von Bebauung freizuhalten und es für Erholung und Naturschutz aufzuwerten, zu stärken und damit langfristig zu sichern. Dem Bebauungsplan Rahlstedt 134 liegt das Entwicklungskonzept der „Großen Heide“ zugrunde.
Durch den Bebauungsplan Rahlstedt 134 wird die Kulturlandschaft der Rahlstedter Feldmark durch im Wesentlichen freiraumbezogene Festsetzungen wie beispielsweise Grünflächen, Flächen für die Landwirtschaft und Waldflächen planungsrechtlich gesichert. Die bestehenden Reiterhöfe am östlichen Ende des Schimmelreiterweges werden wegen ihrer Bedeutung in der Landschaftsstruktur ebenfalls planungsrechtlich gesichert und deren weitere Entwicklung innerhalb eines gesetzten Rahmens ermöglicht. Die im Gebiet befindlichen Splittersiedlungen sollen langfristig zur landwirtschaftlichen Kulturlandschaft (zurück-) entwickelt werden.
Bereits in ihrer Sitzung am 30. Mai 2024 hatte die Bezirksversammlung Wandsbek dem Bebauungsplan-Entwurf zugestimmt. Hier kann die Beratungsvorlage heruntergeladen werden: https://sitzungsdienst-wandsbek.hamburg.de/bi/vo020.asp?VOLFDNR=1021026
Weiterführende Links
Bebauungsplan Rahlstedt 134:
- Planzeichnung und Verordnung: https://daten-hamburg.de/infrastruktur_bauen_wohnen/bebauungsplaene/pdfs/bplan/Rahlstedt134.pdf
- Begründung: https://daten-hamburg.de/infrastruktur_bauen_wohnen/bebauungsplaene/pdfs/bplan_begr/Rahlstedt134.pdf
Mehr über das Entwicklungskonzept „Große Heide“:
Die Ortsgruppe NABU hat zum Flächennutzungsplan Barsbüttel angefragt, wie weit die Windkraftausweisung auf Hamburger Gebiet aussieht, Ein Gutachten soll vom Bezirksamt Wandsbek erstellt sein.
Änderung des Flächennutzungsplan für Rechenzentrum in Barsbüttel – nördlich Möbel Höffner- wird Auswirkungen auf den Wasserhaushalt im Stapelfelder Moor haben.
Gewerbegebiet Jebens: Es wurden Vorschläge gemacht, an den Grünflächen der Knicks nur 1x jährlich zu mähen.
Wehlbrook : Vogelwelt ok, die zunehmenden Trampelpfade sind sehr auffällig.
Stapelfelder Moor : Interessante Vogelwelt- 20 häufige Arten habe ich in der letzten Woche gehabt. Aber leider keine einzige Feldlerche im Gesamtgebiet
Vielen Dank für das Feedback und vor allem für Ihren unermüdlichen Einsatz für den Naturschutz in Rahlstedt! Dieses Engagement kann gar nicht hoch genug geschätzt werden.
Apropos Natur, heute morgen gegen kurz nach 6:30 Uhr lief doch tatsächlich ein Reh den Wildschwanbrook entlang. Es kam vom Spitzbergenweg und wär vor der Schule fast vor den Bus gelaufen. Wo es danach hin ist, konnte ich nicht mehr sehen, da ich in den Bus eingestiegen bin. Hasen habe ich hier im Wohngebiet ja schon öfter gesehen, aber ein Reh ist mir neu. Hoffentlich hat es heil seinen Weg zurück gefunden, wo es hergekommen ist.
Vielen Dank, dass Sie dieses Erlebnis hier mit uns teilen. Fast 20 Prozent des Stadtteils Rahlstedt stehen unter Naturschutz. Bei uns haben auch Rehe ihren Platz.