Im Rahmen der RISE-Gebietsentwicklung im Quartier Rahlstedt-Ost arbeitet das Bezirksamt Wandsbek gemeinsam mit einem beauftragten Büro derzeit an einem umfassenden Fuß- und Radverkehrskonzept. Ziel ist es, die Bedingungen für Fußgängerinnen und Fußgänger sowie Radfahrende in Rahlstedt-Ost nachhaltig zu verbessern. Das Konzept soll dazu beitragen, den Fuß- und Radverkehr attraktiver, sicherer, barrierefreier und komfortabler zu gestalten. Auch die Anbindung der angrenzenden Freiräume an das Quartier soll verbessert werden.
Dafür werden bestehende Wege sorgfältig untersucht, Schwachstellen ermittelt und gezielte Maßnahmen zur Optimierung entwickelt. Mit dem Vorhaben will das Bezirksamt die Lebensqualität im Quartier weiter steigern und die umweltfreundliche Mobilität stärken.
Hier können Sie sich einbringen: Bezirksamt kündigt Bürgerbeteiligung an
Das Bezirksamt schreibt: „Als Nutzerin oder Nutzer der Wege in Rahlstedt-Ost kennen Sie die alltäglichen Herausforderungen am besten. Ihre Anregungen und Hinweise sind für uns besonders wertvoll, um Schwachstellen im bestehenden Wegenetz zu erkennen und Möglichkeiten zur Verbesserung zu identifizieren. Daher wird es für Sie nach den Sommerferien (voraussichtlich ab Ende August) verschiedene Möglichkeiten geben, sich mit Ihren Erfahrungen und Ideen einzubringen und so aktiv zur Weiterentwicklung des Fuß- und Radverkehrs in Ihrem Stadtteil beizutragen.“
Genauere Informationen dazu erhalten Sie bald hier auf der Homepage des Bezirksamts, im Stadtteilbüro und auf Plakaten im Quartier.
Was ist RISE?
Der Hamburger Senat hatte Rahlstedt-Ost im Dezember 2017 als Fördergebiet im Rahmenprogramm Integrierte Stadtteilentwicklung (RISE) und als Gebiet der Sozialen Stadt festgelegt. Ziel ist, die am östlichen Stadtrand gelegene Siedlung bis 2028 zu einem attraktiven Wohnstandort mit eigener Identität und hohem Freizeitwert zu entwickeln.
Nicht nur da.
Ich möchte als Geh- oder Sehbehinderter Mitbürger auch nicht in der Bekassinenau aus Berne kommend in Richtung Alter Zollweg zu Fuss unterwegs sein.
Fahrradfahren bringt auch keinen Spass. Nicht nur der Mensch leidet – auch das rollende Material.
Mann/Frau muss dann auch noch parkenden (liegenden) E-Scootern ausweichen, nein, sie kommen einen auch noch auf „der falschen Seite“ entgegen, so dass bereits Autofahrer, die aus Einfahrten kommen, zuerst nach rechts, statt nach links kucken.
8 km neue oder sanierte Radwege im ersten Halbjahr 2026 in Hamburg. Das ist doch schon mal was.
Wird schon werden. Ich bin da guter Hoffnung.
Und die Geh- und Radwege in der Bekassinenau Richtung Alter Zollweg kommen auch noch dran. Die Stadt betreibt den Erwerb (ggf. mittels Enteignung) der fehlenden Straßenerweiterungsfläche in Höhe Fünfstück 1. Sobald das erfolgreich war, wird dort der fehlende Geh- und Radweg angelegt und der bestehende davor und dahinter saniert.
Moin Herr Buschhüter,
grds. begrüße ich das vorgestellte Projekt. Ich frage mich allerdings, wieso das Bezirksamt Geld an Externe weitergibt.
Beim MR des öff. Raumes fehlt dieses nämlich in Wandsbek.
Ich zitiere;
Zur Zeit können eingehende Nachrichten leider nicht in der gewohnten Schnelligkeit abgearbeitet werden. Hierfür bitten wir um Ihr Verständnis und Geduld.
Leider merkt man diese Untätigkeit total. Es tut sich überhaupt nichts mehr..
Vielen Dank für eine Aufklärung. Ggf wissen Sie ja, woran es genau liegt.
Mit freundlichen Grüßen!
Es ist üblich, dass die Tiefbaudienststellen externe Ingenieurbüros mit Planungsleistungen beauftragen. Unabhängig davon gelingt es nicht immer, freiwerdende Stellen sofort neu zu besetzen. Meine Erfahrung mit der Arbeit des Fachamts Management des öffentlichen Raums des Bezirksamts Wandsbek sind grundsätzlich gut.
Ein E-Roller-Konzept wäre auch mal dringendst sinnvoll. Zur Zeit stehen wieder sehr viele von den Dingern mitten auf Fußwegen, Blindenleitsystemen oder, wie ich gestern gesehen habe, sogar mitten auf der Fahrbahn (!!!) der Parkplatzausfahrt der Braaker Mühle/Fahrschule Ennulat an der Bargteheider. Str. Man hat das Gefühl, die Leute geben ihr Gehirn als Pfand ab, wenn sie so ein Teil leihen… Bisherige Maßnahmen haben ja scheinbar NULL gebracht, es wird langsam mal Zeit, diese Idioten so zur Rechenschaft zu ziehen, dass es empfindlich im Geldbeutel wehtut. Aber das wird wohl nie passieren…
Rücksichtslosigkeit und Ignoranz kennen keine Grenzen. Das ist bei Verkehrsteilnehmern nicht anders. Hamburg erhebt für die Bereitstellung von E-Scootern in der Stadt mittlerweile Gebühren. Aus den Einnahmen werden z.B. Abstellflächen finanziert, wobei sich dabei mittlerweile rein digitale Lösungen durchzusetzen scheinen. Mehr dazu hier: https://www.hamburg.de/politik-und-verwaltung/behoerden/bvm/aktuelles/pressemeldungen/neue-parkzonen-an-100-haltestellen-1158442
Lieber Herr Buschhüter,
Hier wird wieder gesabbelt und geplant- kostet dem Steuerzahler Geld,
Radfahrer bekommen etwas kostenlos, der Fußgänger zahlt mit seiner
Steuer ohnehin alles-
Es gibt in Rahlstedt wichtigeres zu tun.
Bitte zurückstellen, die Wege sind so nutzbar
Reden Sie gerne mal zum Beispiel mit den Bewohnerinnen und Bewohnern des Deichgrafenhauses (Servicewohnungen für Seniorinnen und Senioren), die sich bessere Bedingungen für Fußgänger wünschen: Zum Beispiel beim Queren der Straße Am Hegen, wo es bis heute keinen Fußgängerüberweg gibt, weil er den Autoverkehr ausbremsen würde. Zum Beispiel an Bordsteinen, an denen sie mit ihren Rollatoren oder Rollstühlen hängen bleiben oder gar an ihnen scheitern, weil die Bordsteine nicht abgesenkt sind. Dann würden Sie so etwas nicht schreiben.
Lieber Ole Thorben,
das sehe ich genau so!
Nehmen wir nur mal den Fahrradweg von der Bushaltestelle Am Sooren in Richtung TSV-Hohenhorst. Hier ist von ausgebesserten bis hin zu unterwurzelten Bereichen der Fahrbahn alles vertreten. Im Bereich Geesthachter Weg ist es sogar sicherer hier auf dem Gehweg zu radeln.
Ich kann das Rad-und Fußgänger Konzept nur begrüßen.
Norbert Bieber
Mitglied im Stadtteilbeirat Rahlstedt-Ost
So ist es, auch im Bestand gibt es bei den Geh- und Radwegen in Rahlstedt-Ost einiges zu verbessern.