Pressemitteilung des Senats vom 22. April 2016:

FindingPlaces – Hamburg sucht Flächen zur Flüchtlingsunterbringung

Beteiligungsprozess startet am 11. Mai mit einer
Informationsveran­staltung in der HafenCity Universität

Hamburgs Erster Bürgermeister Olaf Scholz hat im März einen öffentlichen Beteiligungsprozess bei der Suche von Flächen zur Flüchtlingsunterbringung angekündigt. Nun steht der Starttermin fest: Am 11. Mai um 19 Uhr eröffnet Scholz gemeinsam mit der Zweiten Bürgermeisterin und Wissenschaftssenatorin Katha­rina Fegebank das Projekt „FindingPlaces“ mit einer öffentlichen Informationsveran­staltung in der HafenCity Universität.

Im Rahmen des Projektes mit dem neuen Titel „FindingPlaces – Hamburg  sucht Flächen zur Flüchtlingsun­terbringung“ sind Bürgerinnen und Bürger dazu aufgerufen, sich in den Workshops an einem interaktiven Stadtmodell an der Flächensuche zur Flüchtlingsunterbringung in Hamburgs sieben Bezirken zu beteiligen. Be­vor das Anmeldeformular für die Workshops auf der Website www.findingplaces.hamburg am 12. Mai freigeschaltet wird, können sich Interessierte ab sofort anhand einer dort veröffentlichten FAQ-Liste (Frequently Asked Questions) über den Beteiligungsprozess, die Workshops und das Stadt­modell informieren.

Mit Beginn der letzten Maiwoche finden offene Diskussionsveranstaltungen mit professioneller Mode­ration durch die Stadtentwicklungsgesellschaft (steg) und in enger Zusammenarbeit mit der Freien und Hansestadt Hamburg im CityScienceLab der HafenCity Universität statt. Stadtbewohner sind dazu aufgerufen, ihre Ortskenntnisse einzubringen, um über po­tenzielle Flächen für weitere Unterkünfte zu diskutieren. Ziel ist es, den stadtweiten Dialog zu fördern, der sich mit der Flächenfindung für Unterkünfte für die im Jahr 2016 noch unterzubringenden Geflüchteten beschäftigt. In den Workshops stehen die Bezirks- und die Stadtteilebene im Fokus, die Ergebnisse werden jedoch immer in den Gesamtkontext der Stadt Hamburg eingebettet. Maximal 30 Personen können sich pro Veranstaltung um die Stadtmodelle versammeln, interaktiv Flächen vorschlagen und diese Vorschläge diskutieren.