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Die 1987 errichtete Fußgängerbrücke über den Neurahlstedter Graben, direkt am Rückhaltebecken Boltwischen gelegen, wird im zweiten Halbjahr 2027 durch einen Neubau ersetzt. Die Brücke befindet sich in einem sehr schlechten, aber noch verkehrssicheren Zustand. Derzeit laufen die Planungen für den Neubau der Brücke. Dies erfuhr der Rahlstedter SPD-Bürgerschaftsabgeordnete Ole Thorben Buschhüter auf Nachfragen von der zuständigen Verkehrsbehörde.

Für den Neubau der Brücke hat das Bezirksamt Wandsbek die Vorgabe gemacht, dass die Brücke zukünftig mit schweren Fahrzeugen befahren werden können muss. Im 1. Quartal 2026 wurde vor Ort deshalb ein Belastungsversuch der Bestandswiderlager durchgeführt, um herauszufinden, ob sie für die neue Brücke weiterverwendet werden können. Der Belastungsversuch hat ergeben, dass die Widerlager für eine Belastung mit bis zu 12 t ausreichend tragfähig sind, sodass diese nicht erneuert werden müssen. Derzeit laufen die Planung und Dimensionierung des neuen Überbaus für die Brücke mit einer Belastung von 12 t. Im Anschluss erfolgt die Beauftragung an die Baufirma.

Wie die Verkehrsbehörde weiter mitteilte, werden an dem Bauwerk weiterhin jährlich Hauptprüfungen durchgeführt, um den Zustand der Brücke stets im Blick zu haben. Sollten in diesem Zuge Schadenserweiterungen festgestellt werden, die die Verkehrssicherheit betreffen, wird der zuständige Landesbetrieb Straßen, Brücken und Gewässer auch außerhalb des geplanten Neubaus tätig, so die Verkehrsbehörde weiter. Aktuell werde geprüft, ob eine kurzfristige Kompensationsmaßnahme umsetzbar ist, um die Situation vor Ort nachhaltig bis zum Neubau zu verbessern.

Im November 2025 hatte auch der Regionalausschuss Rahlstedt bereits auf den Zustand der Brücke hingewiesen und deren Sanierung angemahnt. Mehr dazu hier: https://sitzungsdienst-wandsbek.hamburg.de/bi/vo020.asp?VOLFDNR=1023978


Dieser Beitrag erschien erstmals am 5. Januar 2026 und wurde am 21. August 2026 aktualisiert.