Die Fußgängerzone Boizenburger Weg/Mecklenburger Straße im Ortskern Rahlstedt soll modernisiert und umgestaltet werden. In der letzten Sitzung des Regionalausschusses Rahlstedt hat das Bezirksamt Wandsbek seine aktuellen Planungsüberlegungen vorgestellt. Im Frühjahr soll es hierzu auch noch eine öffentliche Veranstaltung geben.

Im Rahmen der Umgestaltung sollen die Pflasterung erneuert, Höhenunterschiede ausgeglichen, Barrierefreiheit geschaffen und die Fußgängerzone mit neuem Mobiliar (Fahrradbügel, Sitzmöglichkeiten, Spielgeräte) ausgestattet werden. Außerdem wird die Beleuchtung verbessert. In der Mecklenburger Straße sollen vor dem Rahlstedt CENTER ein direkter fußläufiger Zugang hergestellt und Fahrradbügel ergänzt werden. Ziel ist eine Aufwertung dieser Fußgängerzone zur Stärkung der Wirtschaftskraft im Ortskern Rahlstedt.

Die Präsentation, die im Regionalausschuss Rahlstedt gezeigt wurde, kann hier heruntergeladen werden: Präsentation_MR_Boizenburger_Weg.

Bereits im 1. Halbjahr 2017 werden auf dem Helmut-Steidl-Platz und auf dem Platz „Bei den Wandseterrassen“ Kinder-Spielgeräte einschließlich Fallschutz aufgestellt.

Die Baumaßnahmen werden finanziert aus dem Rahmenprogramm Integrierte Stadtentwicklung (RISE). Das Programm RISE verfolgt unter anderem das Ziel, die Aufenthaltsqualität von öffentlichen Plätzen und Grünanlagen zu verbessern und die lokale Ökonomie in den Versorgungszentren der Quartiere zu stärken. Im Rahmen des Programms RISE war vor einigen Jahren bereits die Schweriner Straße umgestaltet worden. Außerdem wurde am neugestalteten Platz „Bei den Wandseterrassen“ die dort zuvor verrohrte Wandse geöffnet und erlebbar gemacht.

Der Ortskern Rahlstedt wurde durch Beschluss der Senatskommission Integrierte Stadtteilentwicklung im Jahre 2010 mit folgender städtebaulichen und funktionalen Aufgabenstellung zum RISE-Fördergebiet bestimmt: „Das Bezirksentlastungszentrum Rahlstedt soll nachhaltig gestärkt werden. Vorrangige Entwicklungsziele für den Ortskern sind die Wiederherstellung der ursprünglichen Attraktivität als Einkaufsmitte und Treffpunkt sowie die bessere Vernetzung der unterschiedlichen Bereiche. Durch die Entwicklung des Bahnhofsareals als zentralen Identifikationspunkt, die Aufwertung des öffentlichen Raums und die Erlebbarkeit des Wandsegrünzugs soll sich das Zentrum neu präsentieren.“