Jetzt aber: Anfang Juni sollen endlich die Bauarbeiten zur Sanierung des maroden Gehwegs auf der Westseite der Veltheimstraße in Alt-Rahlstedt beginnen. Außerdem sollen zukünftig zwei Bauminseln zur Verkehrsberuhigung der Straße beitragen. Bis Ende Oktober 2025 soll die Sanierung abgeschlossen sein. Mit der Sanierung des maroden Gehwegs und den Baumpflanzungen werden Forderungen aus der Kommunalpolitik und der Nachbarschaft umgesetzt.
Ursprünglich waren die Bauarbeiten bereits für 2022 angekündigt worden, dann war von einem Baubeginn Mitte Februar 2025 die Rede, danach Ende März 2025. Beim Baubeginn kam es jedoch mehrfach zu Verzögerungen, u.a. wegen Leitungsarbeiten von willy.tel im Bereich des zu sanierenden Gehwegs, deren Abschluss im Dezember 2024 das Bezirksamt vernünftigerweise abgewartet hat. Zuletzt bat das beauftragte Bauunternehmen um Aufschub, weil es auf einer anderen Baustelle zu Mehrarbeit gekommen war und es nicht beide Baustellen gleichzeitig bearbeiten konnte. Nun soll es aber soweit sein: Das Bezirksamt Wandsbek hat die Anlegerinnen und Anlieger kürzlich mit einer Postwurfsendung über den bevorstehenden Baubeginn informiert.
Für die Dauer der Bauarbeiten gilt in der Veltheimstraße eine Einbahnstraßenregelung Richtung Rahlstedter Straße. Weitere Informationen können der Anliegerinformation vom 20. Mai 2025 entnommen werden, die es unter folgendem Link auch zum Download gibt: https://www.hamburg.de/resource/blob/1063654/d6206b13680b562578e18373d061b050/pdf-veltheimstrasse-projekt-204-anliegerinfo-data.pdf
Der asphaltierte, 1,50 Meter breite Gehweg auf der Westseite der Veltheimstraße (gerade Hausnummern) ist stark beschädigt und befindet sich in einem schlechten Zustand. Im Zuge der geplanten Sanierung wird er einschließlich der Gehwegüberfahrten neu hergestellt. Die Befestigung erfolgt mit Gehwegplatten, im Falle der Gehwegüberfahrten, die angepasst und als Schwalbenschwänze ausgebildet werden, mit Wabenpflaster. Die Bordsteineinfassung über die gesamte Länge neu hergestellt. Die Sanierung trägt zur Minimierung der Stolpergefahr und somit zur Verbesserung der Verkehrssicherheit bei.
Der 1,50 Meter breite Gehweg auf der östlichen Straßenseite ist bereits gepflastert und bedarf keiner Sanierung. Auch hier werden allerdings später noch Leitungsarbeiten, in diesem Fall der Telekom, stattfinden.
Neben dem zu sanierenden Gehweg besteht in der Veltheimstraße eine erhöhte verkehrliche Unfallgefahr durch überhöhte Geschwindigkeiten. Aus der Anwohnerschaft wurden in den vergangenen Jahren wiederholt verkehrsberuhigende Maßnahmen gefordert. Im Ergebnis sollen in der Straße im Zuge der Gehwegsanierung auch zwei Bauminseln eingerichtet werden, und zwar etwa vor den Hausnummern 11 und 26.
Die Planunterlagen des Bezirksamts Wandsbek aus Oktober 2021 können hier eingesehen werden: https://sitzungsdienst-wandsbek.hamburg.de/bi/vo020.asp?VOLFDNR=1015213. Die konkrete Lage der Bauminsel in Höhe Hausnummer 11 wurde im Nachgang noch angepasst, siehe hier: https://sitzungsdienst-wandsbek.hamburg.de/bi/vo020.asp?VOLFDNR=1015730
Dieser Beitrag erschien erstmals am 20. Januar 2025 und wurde am 25. März 2025 und 26. Mai 2025 aktualisiert.
Es ist nun der 5.4.25 und es tut sich – nichts.
Keine Baustelleneinrichtung, keine Ankündigungstafeln für die notwendigen Halteverbotszonen im Baustellenbereich, keine Informationsschreiben über bevorstehende Bauarbeiten in den Briefkästen der Anwohner.
Gehen wir also mal davon aus, dass wir in der Veltheimstrasse auch in diesen Jahr leer ausgehen.
Es ist wirklich eine Crux. Ich kann auch nur das wiedergeben, was ich vom Bezirksamt erfahren habe. Und die letzte Info des Bezirksamts war (vom 13. März 2025) : Am 31. März 2025 geht es los. Aber nichts ging los. Ich gebe die Hoffnung aber noch nicht auf, dass es bald so weit ist. Ich werde ein weiteres Mal beim Bezirksamt nachfragen, was hier Sache ist.
Gerast wird ja gerade dadurch, dass nur auf einer (!) Seite geparkt wird. Die Autos, die von der Rahlstedter Straße aus kommen, haben kaum Möglichkeit, dem Gegenverkehr Platz zu machen, da auf der (von Rahlstedter Straße aus) rechten Seite alles dicht an dicht steht. Da wird dann möglichst schnell durchgefahren, damit man nicht dem Gegenverkehr gegenüber steht und nicht ausweichen kann –
eingezeichnete, ausgewogene Parkbereiche wie im Hüllenkamp wären sinnvoll.
Was nicht ist, kann ja noch werden. Die Sanierung des Gehwegs steht dem jedenfalls nicht entgegen. Eine Ordnung des ruhenden Verkehrs mit wechselseitigen markierten Parkbereichen würde unterm Strich aber zu einem Verlust an Parkständen in der Straße führen. Das ist gerade nicht so en vogue.
Seit gestern sind Schilder aufgestellt zur Absperrung der gesamten Veltheimstr. ab 04.06/10.06. Wo sollen wir Anwohner für 5 Monate parken ? Warum wird nicht abschnittsweise gesperrt, damit wenigstens ein Teil der Anwohner parken kann ? Es ist nicht zuerwarten, daß auf der gesamten Länge gleichzeitig gearbeitet wird.
Eine gute Frage, ich versuche das zu klären. In der Tat ist ja nicht zu erwarten, dass im gesamten Verlauf der gesamten Straße fünf Monate lang gearbeitet wird, sondern der marode Gehweg abschnittsweise neu gebaut wird und die Baustelle dementsprechend wandert.
Man könnte ja den Parkverkehr aus der Straße rausnehmen, dann können alle besser durch.
Die Veltheimstraße ist ja keine Durchgangsstraße. Das Parken am Fahrbahnrand ist durchaus erwünscht, auch um das Tempo zu drosseln. Die Anlieger wüssten auch nicht wohin mit ihren Autos, wenn nicht mehr am Fahrbahnrand geparkt werden dürfte.
wir haben bisher keine Anlieger-Benachrichtigungen wg. Baustelle Veltheimstrasse erhalten. Das Argument wo Parken, wenn nicht in der Veltheimstrasse möglich ist völlig richtig. Aber genau wird verboten: Seit heute stehen Schilder, dass ab 04.06. beginnend in der gesamten Strasse nicht geparkt wrrden darf !! Wo sollen wir alle parken ? Warum wird nicht abschnittsweise gesperrt, damit wenigstens ein Teil parken kann ?
Eine gute Frage, ich versuche das zu klären. In der Tat ist ja nicht zu erwarten, dass im gesamten Verlauf der gesamten Straße fünf Monate lang gearbeitet wird, sondern der marode Gehweg abschnittsweise neu gebaut wird und die Baustelle dementsprechend wandert.
Gut, dass hier ein asphaltierter Gehweg mit Gehwegplatten aufgewertet werden soll.
Nicht so 2023 in den Straßen Rungholt und Heidegängerweg, die wohlgemerkt in einem städtebaulichen Erhaltungsgebiet liegen, wo Anlieger jede Maßnahme im Außenbereich beantragen und haarklein begründen sollen. Die Stadt aber schert sich nicht und lässt billigen Asphalt auf dem Gehweg einwalzen, zudem sehr uneben ausgeführt.
Der bislang asphaltierte Gehweg in der Veltheimstraße befindet sich in einem wirklich miserablen Zustand, weshalb er jetzt endlich neu befestigt wird. Wenn es anderswo vergleichbaren Handlungsbedarf gibt, wird sich das Bezirksamt auch darum kümmern.
Die Sanierung des Gehweges ist richtig!
Die Bauminseln sind überflüssig!
Rettungswagen große Feuerwehrfahrzeuge bekommen Schwierigkeiten.
Es stehen glücklicherweise parkende Pkw`s nur in einer Fahrtrichtung.
Schnelles Fahren ist ohnehin schwer möglich- bzw. abenteuerlich
Vielen Dank für Ihr Feedback. Darüber kann man sicherlich trefflich streiten. Die beiden Baumpflanzungen gehen auf Wünsche aus der Anwohnerschaft zurück und wurden vom Regionalausschuss bereits 2017 einstimmig (!) beschlossen: https://sitzungsdienst-wandsbek.hamburg.de/bi/vo020.asp?VOLFDNR=1007499