Hamburg investiert kräftig in seine Straße und Wege, um die Verkehrsinfrastruktur fit für die Zukunft zu machen. Rund 100 km Fahrbahnen sollen jedes Jahr in Ordnung gebracht werden, hinzu kommen Geh- und Radwege, bessere Bushaltestellen. Und wenn man schon mal dabei ist, wird auch die Barrierefreiheit für mobilitätseingeschränkte Bürgerinnen und Bürger gleich mitgedacht. Auf diese Weise wurden auch im Stadtteil Rahlstedt seit 2011 beachtliche Fortschritte erzielt. Wo werden 2026 in Rahlstedt, Oldenfelde und Meiendorf Straßen saniert oder umgebaut? Was bislang bekannt ist:
Fahrbahndeckenprogramm
Wie in den Vorjahren hat das Bezirksamt wieder Fahrbahndeckenprogramme aufgelegt. Mit einer neuen Fahrbahndecke können Straßen instandgesetzt werden, deren Unterbau noch in Ordnung ist. Folgende Straßen in Rahlstedt, Oldenfelde und Meiendorf sollen 2026 eine neue Fahrbahndecke erhalten (Änderungen vorbehalten):
- Meiendorfer Weg (zwischen Nordlandweg bis Stadtteilgrenze), voraussichtlich im 1. Quartal 2026
- Merkurring (zwischen Sieker Landstraße und Kreisverkehr), voraussichtlich 2. Quartal 2026
- Swinemünder Straße (ganze Länge, einschließlich Stichstraße bei Nr. 15 und Parkfläche), voraussichtlich 2. Quartal 2026
Bauverfahren: Abfräsen der alten Fahrbahndecke bis zu 5 cm, die Herstellung einer neuen Asphaltdeckschicht und neuer Wasserläufe sowie Regulierung von Schachtabdeckungen und Trummen. Dauer: in der Regel ca. 14 Tage.
Die Straßenbauarbeiten werden den Anliegerinnen und Anliegern rechtzeitig vorher durch Anliegerinformationen vom Bezirksamt angekündigt. Informationen zu den längerfristigen Straßenbaustellen des Bezirksamts gibt es außerdem hier: https://www.hamburg.de/politik-und-verwaltung/bezirke/wandsbek/themen/verkehr/strassenbaustellen-im-bezirk-wandsbek
Weitere Baumaßnahmen
Seit Januar 2023 wird bereits im Straßenzug Berner Straße/Fasanenweg/Berner Brücke zwischen Alter Zollweg und Kriegkamp gebaut. Seit dem 18. Dezember 2025 ist die Straße wieder in alle Richtungen befahrbar. Doch es stehen noch Restarbeiten an den Nebenflächen aus, die bis Ende Februar abgeschlossen sein sollen. Möglicherweise wird auch der März noch benötigt, da witterungsbedingt in den letzten Wochen nicht gearbeitet werden konnte. Mehr dazu hier: https://www.buschhueter.de/berner-strasse-verkehrsfreigabe-in-alle-richtungen-ab-donnerstagabend/
Seit Mai 2024 wird die Busanlage Bf. Rahlstedt (Amtsstraße), dem Rahlstedter Busbahnhof, modernisiert. Die Anlage ist auf Dauer zu klein für die aktuell täglich rund 13.000 Fahrgäste, die dort ein-, aus- und umsteigen. Mit der neuen S-Bahn-Linie S4 werden die Fahrgastzahlen weiter steigen, ebenso erfordern Taktverdichtungen, größere Fahrzeuge und neue Linien im Zuge der Umsetzung des Hamburg-Takts mehr Kapazitäten. Die Busanlage wird daher komplett modernisiert, zudem barrierefrei umgebaut. Im Juli 2026 soll die neue Busanlage fertig sein, danach erfolgen bis spätestens Dezember 2026 noch Straßenbauarbeiten durch das Bezirksamt, u.a. wird der Kreuzungsbereich Rahlstedter Bahnhofstraße/Amtsstraße umgebaut. Mehr dazu hier: https://www.buschhueter.de/neubau-der-busanlage-bf-rahlstedt-amtsstrasse-kommt-gut-voran/
Bereits seit längerem geplant ist die Sanierung der Geh- und Radwege in der Saseler Straße zwischen Meiendorfer Straße und Kreisverkehr. In diesem Zusammenhang soll auch die Bushaltestelle Alaskaweg (beide Richtungen) neu gebaut und in Höhe Schierenberg eine neue Bushaltestelle eingerichtet werden. Aufgrund der Baustellenkoordinierung kann diese Baumaßnahme erst nach Abschluss der Bauarbeiten in der Berner Straße (wegen des Umleitungsverkehrs) begonnen werden. Anfang April soll es losgehen. Mehr zu der Baumaßnahme: https://www.buschhueter.de/baustart-2026-neue-radwege-und-bushaltestellen-fuer-die-saseler-strasse/
Das Bezirksamt Wandsbek beginnt in diesem Jahr mit der Grundinstandsetzung der Straße Am Friedhof. Mehr Platz für Fußgänger, bessere Bedingungen für Schulkinder, eine neue Fahrbahn und eine ausreichende Straßenentwässerung markieren die Eckpunkte der Planung. Nachdem im letzten Jahr bereits Leitungen im Untergrund erneuert worden waren, sollen in diesem Jahr die eigentlichen Straßenbauarbeiten starten. Das hat der bezirkliche Ausschuss für Mobilität jetzt entschieden. Zwischenzeitlich drohte der Baubeginn um ein Jahr verschoben werden zu müssen, da die Finanzierung nicht gesichert war. Die Bauarbeiten werden schätzungsweise zwei Jahre dauern. Mehr dazu: https://www.buschhueter.de/bauarbeiten-in-der-strasse-am-friedhof-werden-in-diesem-jahr-fortgesetzt/
An der Meiendorfer Straße baut die HOCHBAHN seit Frühjahr 2024 einen neuen Busbetriebshof, der erste ausschließlich für E-Busse. Die Bauarbeiten gehen voran, im Spätsommer soll er fertig sein. Zur Anbindung des E-Busbetriebshofes erhält die Einmündung Meiendorfer Straße/Stichstraße bei Nr. 207 eine Ampelanlage. Die Bauarbeiten sind für Ende des 3. Quartals 2026 geplant. Mehr Infos zum E-Busbetriebshof: https://www.buschhueter.de/richtfest-fuer-e-bus-betriebshof-in-meiendorf/
Dieser Beitrag wurde am 23. Januar 2026 aktualisiert.
Darf ich eine Korrektur anbringen? Die Straße „Im Rühmt“ ist zwar nördlich der Berner Straße Sackgasse, doch der andere Zweig von der Hermann-Balk-Straße bis zur Berner ist nicht nur durchgängig sondern wurde auch während der Bauarbeiten an der Berner als Ausweichstrecke genutzt und dabei mehr als erträglich zerfahren. Man sollte diese Straße ebenfalls in die Liste der zu erneuernden Deckschichten aufnehmen. Hinzu kommt, daß der Gehweg im Bereich zwischen Einmündung Greifenhagener in der Rühmt und der Hermann-Balk-Srtraße bei Regenwetter für Nichtschwimmer nicht zu benutzen ist.
Mit freundlichem Gruß Ihr Dr. Gunter Alfke Oldenfelde
Der Teil der Straße Im Rühmt, der Sackgasse ist, also östlich der Berner Straße, hatte 2019 eine neue Fahrbahndecke erhalten, daher hatte ich ihn hier als Beispiel dafür aufgeführt, dass das Bezirksamt nach und nach auch viele Nebenstraßen saniert. Dass auch der Rest der Straße mittlerweile eine Fahrbahndeckensanierung nötig hat, kann ich gut nachvollziehen. Das Bezirksamt wird in diesem und den folgenden Jahren weitere Fahrbahndeckenprogramme auflegen, wobei die Priorisierung nach Umfang der Schäden erfolgt. Gut möglich also, dass die Straße Im Rühmt schon bald dran ist. Einen konkreten Termin gibt es aber noch nicht. Ich bleibe dran.
Moin Ole,
der Kupferdamm wurde zwischen Rahlstedter Weg und Pulverhofsweg mit einer neuen Deckschicht belegt. Dringend erforderlich ist auch eine Fahrbahnerneuerung auf dem Kupferdamm weiterführend über den Pulverhofsweg hinaus bis zum Kreisel bei der Schule.
Die Straße wird täglich auch von Bussenbefahren.
M.f.G. Gert
Lieber Gert,
du hast völlig recht und hier passiert auch etwas: Das Bezirksamt plant die Umgestaltung der Verkehrsflächen des Kupferdamms im Abschnitt zwischen Sonnenweg und Pulverhofsweg, Baubeginn soll laut Bezirksamt in diesem Jahr sein. Da die Straße im Stadtteil Farmsen-Berne liegt, habe ich sie in diesem Beitrag nicht mit aufgeführt. Mehr Informationen zu dieser Baumaßnahme gibt es hier: https://sitzungsdienst-wandsbek.hamburg.de/bi/vo020.asp?VOLFDNR=1020476
Viele Grüße
Ole
Moin Herr Buschhüter,
Sie schreiben, dass der Kreuzungsbereich Rahlstedter Bahnhofstraße/Amtsstraße umgebaut werden soll. Ich habe bisher nichts darüber gefunden, was und wie diese Kreuzung umgebaut werden soll. Können Sie näheres darüber aussagen?
Vielen Dank für die Nachfrage. Ja, darüber hatte ich im Detail noch gar nicht berichtet, der Umbau der Busanlage stand immer im Mittelpunkt. Im Wesentlichen wird die Kreuzung Amtsstraße/Rahlstedter Bahnhofstraße grundinstandgesetzt und an aktuelle Standards angepasst, das heißt die Kreuzung (auch im Vor- und Nachlauf) erhält eine intuitive und lückenlose Radverkehrsführung, die Fahrstreifen werden teilweise neu aufgeteilt und die Fußwege(furten) werden mit taktilen Elementen für Sehbehinderte sowie unterschiedlich hohen Bordsteinen (0 cm und 6 cm) ausgestattet. Das gilt entsprechend auch für den direkt anschließenden Knoten Amtsstraße/Busanlage (vor dem Postgebäude). Details können der Straßenbauplanung unter folgendem Link entnommen werden (dort: „MOA20093_220811_SV_VA_LP-01_ges“ und „MOA20093_220811_SV_EB_ges“): https://sitzungsdienst-wandsbek.hamburg.de/bi/vo020.asp?VOLFDNR=1017157
Moin Herr Buschhüter!
Hier passt das Folgende aus meiner Sicht gut hin.
Von Februar 2026 (Start der Leitungsarbeiten) bis 2028 soll das folgende Bauvorhaben umgesetzt werden:
https://lsbg.hamburg.de/resource/blob/1007240/035853cd703258aa92915ad5b0071a74/u-farmsen-abgestimmte-planung-bericht-data.pdf
https://lsbg.hamburg.de/resource/blob/1007238/ee931449bdfae5bce53ad6cb93dfe3cf/u-farmsen-abgestimmte-planung-plan-data.pdf
Als Rahlstedter betrifft das Projekt auch uns, da der betreffende Bereich als quasi wichtiger Zubringer nach eben Rahlstedt fungiert.
Berichten Sie darüber hier auch noch?
Besten Dank und beste Grüße
S.K.
Vielen Dank für die Anregung. Ist ja nicht in Rahlstedt, aber trotzdem ein Bericht wert.
Hallo, nachdem der 275 nun wieder auf seiner Strecke fährt und die Haltestelle „Redderblock“ in beiden Richtungen verlegt wurden, eine kurze Frage: Ist es geplant, dort wieder Unterstände aufzustellen? Zumindest Richtung „U Berne“ ist ja Platz. An der Ecke ist nur ein Parkplatz, da kann ein Unterstand ja auch niemanden stören, auch die Abbieger aus dem Nydamer Weg kommend nicht.
In der Straßenbauplanung ist Raum für Fahrgastunterstünde auf beiden Seiten der Bushaltestelle Redderblock vorgesehen. Der Aufbau der Fahrgastunterstände erfolgt nachlaufend durch ein anderes Unternehmen. Insofern muss ich noch um ein klein wenig Geduld bitten.
Natürlich ist es sehr notwendig, dass die Fahrbahnen in Ordnung gebracht werden.
Allerdings kann ich jedem Verantwortlichen nur empfehlen, die Kielkoppelstraße in Höhe Dankeskirche versuchen, mit dem Fahrrad zu befahren.
Nicht nur, dass einem die Zweige des dortigen Wildwuchses ins Gesicht schlagen, so ist der gesamte Fahrradweg ab Babendeheid in einem unfallträchtigen Zustand.
Vielleicht kann auch dort einmal zumindest die Unfallgefahr beseitigt werden.
Zudem habe ich eine Frage zu einem ganz anderen Thema: seit ca 3Jahren liegt die ehemalige Gastwirtschaft Ecke Aumühler Weg/Babendeheid in einem fürchterlichen Zustand da. Die Fenster sind teilweise eingeschlagen und der Hof wird zum Abladen jeglichen Mülls genutzt.
Es gibt keine Abgrenzung des Grundstücks, sodass jeder ungehinderten Zutritt hat.Für mich sieht es nach vorsätzlichem Leerstand aus, damit eines Tages alles abgerissen und neu bebaut werden kann.
Es interessiert nicht nur mich, sondern die in der Umgebung lebenden Menschen.
Es ist ein Schandfleck, der jeden Spaziergänger und nicht nur die Bewohner der Schrebergärten empört.
Über eine Auskunft würde ich mich sehr freuen.
Es werden ja auch Radwege saniert. Vor einiger Zeit in der kompletten Bargteheider Straße und in einem Abschnitt der Rahlstedter Straße, dieses Jahr ist nun die Saseler Straße dran. Ich wäre sehr dafür, dass auch die Radwege in der Kielkoppelstraße saniert werden. Es geht nur nicht alles auf einmal. Hinzu kommt: Die Radwege in der Kielkoppelstraße sind sehr schmal, meistens beträgt die Breite nur 1,20 Meter, teilweise auch nur 1 Meter. Im Falle einer Sanierung müssten sie mindestens auf 1,50 Meter verbreitert werden. Ob der Platz dafür ausreicht ohne dass die Gehwege dann zu schmal werden, wäre zu prüfen.
Baben de Heid 22: Im Jahre 2021 hat das Bauamt einen Bauvorbescheid für die „Sanierung und Nutzungsänderung des Einfamilienhauses mit angebundener Gaststätte zur Kindertagesstätte“ erteilt. Mehr dazu hier: https://suche.transparenz.hamburg.de/dataset/sanierung-und-nutzungsaenderung-des-einfamilienhauses-mit-angebundener-gaststaette-zur-kinderta Im Handelsregister ist mit der Adresse Baben de Heid 20/22 eine „Kita an der Heide gGmbH“ eingetragen (AG Hamburg HRB 174666). Warum auf dem Grundstück dennoch nichts passiert, sondern es sich so fürchterlich präsentiert, weiß ich nicht. Ordnungsgemäße Zustände, wie sie die Hamburgische Bauordnung fordert, scheinen mir dies jedenfalls nicht zu sein. Ich gebe den Hinweis aber einmal an die Kollegen im Bauprüfausschuss Rahlstedt weiter, damit die sich der Sache annehmen können.
Wäre es möglich, während der Baumaßnahmen am Meiendorfer Weg Blitzer im Nordlandweg zu installieren, denn dort wird es dann ja zu erhöhtem Verkehrsaufkommen kommen? Linksrum ist die Schule, rechtsrum die 30er Zone vom Seniorenzentrum. Und aus der Erfahrung der Sanierung der Meiendorfer Straße haben es die Autofahrer es häufig eilig, wenn sie diesen Umweg fahren müssen
Grundsätzlich ja. Da ist eine Überlegung wert.
Hallo, nachdem die Berner Straße nun fertig ist, wann werden die dazugehörigen Anliegerstraßen, wie z. B. Polziner Straße, Im Rühmt, etc. saniert? Diese sind während der Jahre der Instandsetzung der Berner Straße in miserablen Zustand geraten!
Für die Nebenstraßen ist das Bezirksamt Wandsbek zuständig und verantwortlich. Es legt jedes Jahr neue „Deckenprogramme“ auf, mit denen Fahrbahnen saniert werden, entweder durch eine dünne Asphaltschicht, die kalt auf die alte aufgetragen wird, oder durch Abfräsen der alten und Auftragen einer neuen Asphaltschicht. Das ist in der Gegend in den letzten Jahren vielerorts geschehen, z.B. Alter Zollweg, Stolpmünder Straße, Hermann-Balk-Straße, Ahlbecker Weg (mit Abfräsen) und Grömitzer Weg, Im Rühmt (Sackgasse) und Bei der Neuen Münze (ohne Abfräsen), um einige Beispiele zu nennen. Dieses Jahr ist in der Gegend u.a. noch die Swinemünder Straße dran (mit Abfräsen). Das wird auch in den nächsten Jahren fortgesetzt, wobei die Priorisierung nach Umfang der Schäden erfolgt. Gut möglich also, dass die von Ihnen genannten Straßen schon bald dran sind. Konkrete Termine gibt es aber noch nicht.
Hallo, gibt es schon eine Planung für den Carlssonweg? Der Carlssonweg ist in meinen Augen Autozerstörend.
Für den Carlssonweg ist mir aktuell keine Planung bekannt. Das Bezirksamt wird im Sommer sicherlich wieder ein Fahrbahndeckenprogramm auflegen. Wünschenswert wäre es, wenn der Carlssonweg dann bereits zum Zuge kommt.