Am 15. Mai luden die drei Rahlstedter SPD-Bürgerschaftsabgeordneten Ole Thorben Buschhüter, Astrid Hennies und Ekkehard Wysocki ein zur Diskussionsveranstaltung „Gutes Wohnen in Rahlstedt“. Im Allegro KulturRaum Rahlstedt referierte Dirk Kienscherf, Fachsprecher für Stadtenwicklung der SPD-Bürgerschaftsfraktion, über die Anstrengungen der Stadt, auch weiterhin neuen und bezahlbaren Wohnraum zu schaffen. Die drei Rahlstedter Abgeordneten unterstützten den fachlichen Impuls durch die Vorstellung aktueller Bauvorhaben in Rahlstedt.

Rund 100.000 neue Wohnungen benötigt Hamburg in den nächsten zehn Jahren. Nachverdichtung in bestehenden Quartieren und Stadterweiterung in Randlagen sind dafür erforderlich. Ebenso werden bezahlbare Bau- und Grundstückskosten benötigt. Und auch Nachhaltigkeit und Wohnqualität spielen eine wichtige Rolle. Dabei soll Hamburg lebenswert und grün bleiben. Wohnen ist eines der zentralen Themen, das die Menschen bewegt. Hamburg soll eine vielfältige soziale Stadt bleiben, in der alle eine Perspektive bekommen. Klar ist aber auch, dass wie in allen anderen Wachstumsmetropolen Deutschlands, der Bedarf an bezahlbarem Wohnraum auch hier in Hamburg nach wie vor groß ist – und er weiter steigen wird. Wir wollen eine Stadt für alle, die gleichzeitig lebenswert, bezahlbar und nachhaltig ist.

Die SPD Hamburg hat durch einen einstimmigen Beschluss eines Leitantrags zum Thema „Bezahlbares Wohnen in Hamburg“  auf ihrem Landesparteitag am 13. Mai bekräftigt, dass die Frage nach bezahlbarem Wohnraum eine der wichtigsten sozialen Fragen unserer Zeit ist und die SPD darauf die richtigen Antworten gibt: Dieses Thema gehört seit der Regierungsübernahme der SPD in Hamburg 2011 zu den Schwerpunkten von Senat und Bürgerschaftsfraktion. Gut 58.000 Wohnungen wurden seitdem genehmigt, über 35.000 fertiggestellt.

Am Umgang mit dem Thema Wohnungsbau werden sich für Hamburg Zukunftsfragen entscheiden: Fragen der Gerechtigkeit, des gesellschaftlichen Zusammenhalts, Fragen der Stadtkultur und des sozialen Miteinanders. Wer in Hamburg arbeitet und in Hamburg wohnen möchte, soll das auch können. Das ist nicht nur eine Frage des sozialen Zusammenhalts, sondern auch eine Frage der Gerechtigkeit: Diejenigen, die durch ihre Arbeit zum Wohlstand und Erfolg der Stadt beitragen oder beigetragen haben, müssen auch in ihr wohnen können. Der scheinbar unausweichliche Zusammenhang zwischen wirtschaftlichem Erfolg einer Stadt und rasant steigenden Wohnkosten, kann und muss durch vorausschauende Stadtplanung überwunden werden.

Der ganze Leitantrag kann hier heruntergeladen werden: https://www.spd-hamburg.de/fileadmin-hamburg/user_upload/LeitantragWohnen.pdf

Die fünf Rahlstedter Wohnungsbauvorhaben, die in der Veranstaltung vorgestellt wurden, waren auch schon verschiedentlich Gegenstand von Beiträgen in diesem Blog: