Der Ausbau der Ladeinfrastruktur für Elektrofahrzeuge schreitet weiter voran: Mittlerweile gibt es im Stadtteil Rahlstedt mindestens 96 Ladepunkte an 27 öffentlich zugänglichen Standorten. Hamburgweit gibt es laut Bundesnetzagentur mittlerweile (Stand Dezember 2025) 3.753 Normalladepunkte für Elektrofahrzeuge, zudem 785 Schnellladepunkte. Und es werden immer mehr.
„Die Ladesäulen für Elektrofahrzeuge tragen dazu bei, dass unsere Stadt ein deutschlandweit beispielhaftes zukunftsfähiges Ladesystem für Elektrofahrzeuge anbietet. Ziel ist es, die Voraussetzungen für einen Umstieg auf emissionsarme und emissionsfreie Fahrzeuge zu verbessern. Verfügbare Ladestationen sind eine wichtige Voraussetzung für die fortschreitende Verbreitung von Elektrofahrzeugen, auch in Rahlstedt, Oldenfelde und Meiendorf. Dabei ist in unserem Stadtteil weiterhin Luft nach oben. Der Ausbau schreitet weiter voran“, sagt der Rahlstedter SPD-Bürgerschaftsabgeordnete Ole Thorben Buschhüter.
Im Stadtteil Rahlstedt sind die 96 Ladepunkte an folgenden 27 öffentlich zugänglichen Standorten zu finden:
- Alter Zollweg 2, drei Ladesäulen mit sechs Ladepunkten: jeweils 150 kW (Vattenfall InCharge)
- Am Sooren 85a, zwei Ladesäulen mit vier Ladepunkten: jeweils 22 kW (HEnW mobil)
- Bargteheider Straße 81, eine Ladesäule mit zwei Ladepunkten: jeweils 300 kW (Jolt Energie)
- Bargteheider Straße 83, drei Ladesäulen mit sechs Ladepunkten: jeweils 200 kW (Allego GmbH)
- Bei der Neuen Münze 4, eine Ladesäule mit zwei Ladepunkten: jeweils 22 kW (HEnW mobil)
- Buchwaldstraße 102, zwei Ladesäulen mit vier Ladepunkten: jeweils 22 kW (Qwello)
- Finkenstieg 32, eine Ladesäule mit zwei Ladepunkten: jeweils 22 kW (Wirelane)
- Grunewaldstraße 76, zwei Ladesäulen mit vier Ladepunkten: jeweils 11 kW (ubitricity)
- Hellmesbergerweg 35, eine Ladesäule mit zwei Ladepunkten: jeweils 22 kW (HEnW mobil)
- Hermann-Balk-Straße 47, eine Ladesäule mit zwei Ladepunkten: jeweils 22 kW (Wirelane)
- Hermann-Balk-Straße 124 (vor Penny), eine Ladesäule mit zwei Ladepunkten: jeweils 22 kW (HEnW mobil)
- Islandstraße 25, zwei Ladesäulen mit vier Ladepunkten jeweils 22 kW (Vattenfall InCharge)
- Neuer Höltigbaum 6, Ladesäule mit zwei Ladepunkten: jeweils 22 kW (HEnW mobil)
- Liliencronstraße 130, Ladesäulen mit sechs Ladepunkte: einmal 55 kW, einmal 22 kW und viermal 11 kW (Innocept mobility)
- Lofotenstraße 22, eine Ladesäule mit zwei Ladepunkten: jeweils 22 kW (Wirelane)
- Mecklenburger Straße 11 (im Sprinkenhof-Parkhaus), acht Ladepunkte: zweimal 50 kW, sechsmal 22 kW (HEnW mobil)
- Merkurring 111, eine Ladesäule mit zwei Ladepunkten: jeweils 22 kW (ChargePoint)
- Merkurring 120, zwei Ladesäulen mit vier Ladepunkten: jeweils 22 kW (IO-Dynamics)
- Oldenfelder Stieg 16, zwei Ladesäuen mit vier Ladepunkten: jeweils 22 kW (Qwello)
- Polarweg 25, zwei Ladesäulen mit vier Ladepunkten jeweils 22 kW (HEnW mobil)
- Rahlstedter Kamp 44, zwei Ladesäulen mit vier Ladepunkten: jeweils 22 kW (HEnW mobil)
- Rahlstedter Straße 29, eine Ladesäule mit zwei Ladepunkten: jeweils 22 kW AC (HEnW mobil)
- Rahlstedter Straße ggü. 64, zwei Ladesäulen mit vier Ladepunkten: jeweils 22 kW (Ubitricity)
- Rahlstedter Straße 87 (ARAL-Tankstelle), drei Ladesäulen mit sechs Ladepunkten: vier mit jeweils 300 kW und zwei mit jeweils 100 kW (Aral Pulse)
- Rahlstedter Straße 154, eine Ladesäule mit zwei Ladepunkten: jeweils 22 kW (HEnW mobil)
- Schöneberger Straße 114, zwei Ladesäulen mit vier Ladepunkten: jeweils 22 kW (HEnW mobil)
- Sieker Landstraße 126 (McDonald’s), eine Ladesäule mit zwei Ladepunkten: jeweils 150 kW (EWE Go)
Alle Angaben ohne Gewähr.
Eine interaktive Karte mit öffentlichen Ladesäulen kann hier eingesehen werden: https://chargefinder.com/de/nearby
Für zahlreiche weitere Standorte liegen Anträge vor, unter anderem:
- Altenhagener Weg 13/Ecke Alter Zollweg
- Am Sooren 1 und 3
- Boltenhagener Straße 9
- Brockdorffstraße 1-6
- Greifenberger Straße ggü. 86
- Großlohering ggü. 2
- Halenseering 13
- Kühlungsborner Straße 23
- Mehlandsredder 12
- Nienhagener Straße ggü. 14
- Kamminer Straße 2
- Rahlstedter Bahnhofstraße 22
- Rahlstedter Straße 139
- Wolliner Straße ggü. 77
- Zinnowitzer Straße 20
Unter folgender Adresse können Sie auch selbst Standort-Vorschläge für weitere städtische Ladesäulen machen: https://www.e-charging-hamburg.de/standorte
Hintergrund
Der Ladeinfrastrukturausbau wird in den kommenden Jahren sowohl von der Hamburger Energiewerke Mobil (HEnW Mobil) als auch von fünf weiteren privatwirtschaftlichen Akteuren weiter ausgebaut.
Dafür wurde im Jahr 2024 ein Konzessionsvergabeverfahren durchgeführt, um neben dem städtischen Unternehmen, der HEnW Mobil GmbH, auch privaten Betreibern im öffentlichen Raum die Möglichkeit für einen Aufbau von Ladestationen zu geben. Im Rahmen der geschlossenen Konzessionsverträge werden seit dem Jahr 2025 bis Mitte des Jahres 2027 insgesamt 2.500 Ladepunkte von privaten Betreibern errichtet. Zusätzlich wird das städtische Unternehmen weitere 1.200 Ladepunkte errichten. Insgesamt sollen bis Mitte 2027 rund 7.000, bis 2030 sogar 10.000 Ladepunkte hamburgweit verfügbar sein.
Ziel der Stadt Hamburg ist es, angesichts einer absehbar steigenden Nachfrage nach Ladestationen im Stadtgebiet hierdurch ein gutes Angebot zu schaffen. Dabei wird ein flächendeckendes und nutzergerechtes Angebot geschaffen, welches nicht nur an besonders lukrativen Standorten entsteht. Die Ladestationen aller Betreiber gemeinsam bilden eine einheitlich zugängliche Infrastruktur und sind anbieterübergreifend nutzbar.
Folgende Betreiber sind im Rahmen des o.g. Konzessionsverfahrens ausgewählt worden:
- Enercity AG (https://www.enercity.de/konzern)
- Eze.network GmbH (www.eze.network)
- Hamburger Energiewerke Mobil (HEnW Mobil – Hamburger Energiewerke)
- Qwello GmbH (www.qwello.de )
- Ubitricity – Gesellschaft für verteilte Energiesysteme mbH (https://ubitricity.de )
- Vattenfall Smarter Living GmbH (Elektromobilität für Geschäftskunden | Vattenfall InCharge )
Ladesäulen sind ja das eine, das andere sind die Preise pro kwh. Und da sind viele Preise immer noch jenseits von gut und Böse.
Es ist einen angehenden E Auto Fahrer nicht zu vermitteln, das er zuhause 35 Cent pro kwh zahlt und es im öffentlichen Raum zwischen 45 und 100 Cent sind.
PS: Die Liste ist übrigens nicht vollständig.
Siehe
https://www.goingelectric.de/stromtankstellen/
Vorgesehen war eine Ladestation Ecke Spitzbergenweg/ Wildschwanbrook.
Wie ist der aktuelle Stand ?
Siehe hierzu BV-Drucksache 22-1686 (https://sitzungsdienst-wandsbek.hamburg.de/bi/vo020.asp?VOLFDNR=1022976):
„Folgender Beschluss wurde gefasst:
Die Verwaltung wird gebeten den Betreiber HEnW Mobil zu bitten, auf dem ihm zugewiesenen Parkplatz in der Einmündung Spitzbergenweg/Wildschwanbrook, möglichst zeitnah eine E-Ladestation zu errichten.
Dem Regionalausschuss Rahlstedt möge das Ergebnis mitgeteilt werden.
Stellungnahme der Behörde für Wirtschaft und Innovation (BWI):
Der in Rede stehende Standort in der Einmündung Spitzbergenweg/Wildschwanbrook befindet sich in einem, dem Betreiber HEnW Mobil mittels Konzessionsvertrag zugewiesenen, Ausbaugebiet. Nach Ansicht der Behörde für Wirtschaft und Innovation sprechen im Rahmen der Konzession keine Gründe gegen die gewünschte Errichtung an dem Standort.
Der Betreiber HEnW Mobil hat auf Nachfrage mitgeteilt, dass aus dortiger Sicht ebenfalls keine Bedenken gegen eine Errichtung an dem Standort bestehen. HEnW Mobil wird die weiteren Genehmigungsschritte, insbesondere die Antragstellung auf Sondernutzungserlaubnis, kurzfristig in die Wege leiten. Vorbehaltlich aller erforderlichen Genehmigungen kann die Errichtung der Ladesäule in den nächsten Monaten erfolgen.“
Die Ladepunkte sind leider immer total beschmiert und Schandflecke. Wer ist da für die Reinigung zuständig ?
Die Betreiber der einzelnen Ladesäulen, also zum Beispiel die Hamburger Energiewerke Mobil GmbH.
Hi. Wann kann man das Stadtrad über die HVV Switch App entleihen? Gibt es da etwas neues? Ursprünglich hieß es ja mal, 2025 würde diese Möglichkeit eingeführt werden.
Mir ist dazu nichts bekannt. Aber ich werde mich erkundigen.
Würde mich auch mal interesieren
Die HOCHBAHN geht davon aus, dass die Integration von StadtRAD bis Mitte des Jahres abgeschlossen sein wird, so die Auskunft von heute.