Darüber, dass der Sportpark Rahlstedt einen zweiten Kunstrasenplatz bekommen soll, wurde an dieser Stelle bereits Ende Januar ausführlich berichtet (https://www.buschhueter.de/sportpark-rahlstedt-zweiter-kunstrasenplatz-fuer-den-rahlstedter-sc/). Nun gibt es weitere erfreuliche Nachrichten, denn es steht fest, welcher der vorhandenen beiden Naturrasenplätze umgebaut werden soll.

Umgebaut werden soll nun der Platz, der bereits über eine funktionierende Drainage, Flutlichtanlage und Zäune verfügt – also der neben der Polizeiwache liegende Platz mit Laufbahn, Kugelstoßkreis und Sprunganlagen. Geeinigt haben sich der Rahlstedter SC und der AMTV Hamburg in dieser Frage, die noch strittig war, weil der AMTV für seine Leichtathletik-Abteilung Nutzungsrechte an diesem Platz hat und dort auch Speerwurf betreibt – was sich allerdings auf einem Kunstrasenplatz ausschließen würde. Der Kompromiss sieht nun vor, dass der AMTV den Naturrasenplatz an der Bahnstrecke für den Speerwurf nutzen kann und der dafür eine neue Anlaufbahn erhält. Die Leichtatlethikanlagen am neuen Kunstrasenplatz bleiben erhalten und können auch weiterhin genutzt werden.

Diese Lösung ist die kostengünstigste, denn beim Einbau des Kunstrasens muss tatsächlich nur die Rasenfläche angefasst werden, die übrigen Anlagen können erhalten bleiben. Nach dem Umbau wäre der Sportpark Rahlstedt auch wettkampftauglich. „Das ist eine Verbesserung für Fußballer und Leichtathleten gleichermaßen. Das ist gut für Rahlstedt“, kommentierte Cem Berk von der SPD-Bezirksfraktion Wandsbek, der maßgeblich an den Gesprächen mit den Vereinen beteiligt war, den Kompromiss.

Die Arbeiten für den Umbau könnten in den Sommerferien beginnen. Die Bauzeit beträgt ca. acht Wochen – damit könnte im Spätsommer bereits alles fertig sein.