In der vergangenen Woche haben die Hamburger Hochbahn und die Behörde für Wirtschaft, Verkehr und Innovation Pläne zum massiven Ausbau des Hamburger U-Bahn-Netzes bis 2040 vorgestellt. Neben Planungen für eine neue U-Bahnlinie 5 zwischen Bramfeld und Lurup und der Verlängerung vorhandener Strecken, soll das Bestandsnetz um weitere Haltestellen ergänzt werden, zum Beispiel zwischen den U-Bahn-Haltestellen Farmsen und Berne. Nächster Halt: Oldenfelde – könnte es schon bald heißen.

Hierzu erklärt der Rahlstedter Bürgerschaftsabgeordnete und Vorsitzende des SPD-Distrikts Oldenfelde: „Ich freue mich über die Pläne für die neue U-Bahn-Haltestelle Oldenfelde an der Walddörferbahn. Zwischen den Haltestellen Farmsen und Berne liegen 2,6 km – der längste Haltestellenabstand im Hamburger U-Bahn-Netz. Da liegt es nahe, über einen Zwischenstopp nachzudenken. Die neue Haltestelle könnte die gerade im Busverkehr überlasteten Nachbarhaltestellen entlasten und eine attraktive Anbindung für das zwischen diesen beiden Haltestellen gelegene Quartier schaffen. Dass auf diese Weise der vielen gar nicht bekannte Ortsteil Oldenfelde in das Bewusstsein der Hamburger rückt, ist ein willkommener Nebeneffekt. Bis 2040 werden wir auf die neue Haltestelle aber bestimmt nicht warten müssen. Eine solche Ergänzung im Bestandsnetz könnte auch schon deutlich früher realisiert werden.“

Konkrete Pläne für die Haltestelle gibt es noch nicht. Denkbar wäre, dass sie südlich der Straße Bekassinenau entsteht. Hier hatte es bis 1934 schon einmal einen kleinen Bahnhof gegeben: Die Laderampe Oldenfelde der elektrischen Kleinbahn Altrahlstedt-Volksdorf-Wohldorf, an der Güter verladen wurden. Betonreste der ehemaligen Laderampe zeugen noch heute von dieser kurzen Episode.