Das Jugendzentrum Großlohe (JUG) im Großlohering 52 f soll, ebenso wie die dort beheimatete Elbkinder-Kita, neu gebaut werden. Entsprechende Planungen hatte die Hamburgische Bürgerschaft mit 100.000 Euro aus ihrem Sanierungsfonds unterstützt. Jugendzentrum und Kita sollen zwei eigene Neubauten am bisherigen Standort erhalten. Wenn die Finanzierung steht und die Baugenehmigung erteilt ist, könnte mit den Bauarbeiten im 2. Halbjahr 2023 begonnen werden. Im Rahmen ihrer Sommertour informierten sich die Rahlstedter Bürgerschaftsabgeordneten Ole Thorben Buschhüter und Astrid Hennies vor Ort über den Stand der Planungen.

Besuch im Jugendzentrum Großlohe in Hamburg-Rahlstedt (v.l.n.r.): Arne Klindt (ViB), Ole Thorben Buschhüter (MdHB), Astrid Hennies (MdHB), Hartmut Grünheid (ViB) und Marc Hintke (Leiter des JUG)

Der Neubau des Jugendzentrums, das vom Verein Voll in Bewegung e.V. (ViB) im Auftrag des Bezirksamts Wandsbek betrieben wird, soll neben dem Bestandsgebäude entstehen, so dass dieses erst nach Fertigstellung des Neubaus abgerissen werden muss. Eine Übergangslösung für das Jugendzentrum ist dann nicht notwendig. Anschließend könnte auch die Elbkinder-Kita neu gebaut werden.

Dazu Ole Thorben Buschhüter, Rahlstedter SPD-Bürgerschaftsabgeordneter: „Wir wollen, dass die Kinder und Jugendlichen in Großlohe einen neuen Jugendclub bekommen. Er ist ein unverzichtbarer Teil der sozialen Infrastruktur im Quartier Großlohe und für dessen Entwicklung von großer Bedeutung. Uns liegt am Herzen, dass die wichtige Jugendarbeit vor Ort langfristig in guten Räumen fortgesetzt werden kann.“

In dem Plattenbau aus den späten 1960er Jahren im Großlohering 52 f befinden sich sowohl eine Kindertagesstätte der Elbkinder als auch das Jugendzentrum Großlohe. Bei dem Haus besteht großer Sanierungsbedarf. Ein Neubau ist daher auch die wirtschaftlich beste Lösung. Jugendzentrum und Kita sollen zukünftig in eigenen Gebäuden auf dem Grundstück untergebracht werden. Ein Neubau für die Kita ist aus anteiligen Kita-Entgelten gesichert.