Gute Straßen für Rahlstedt: Ab voraussichtlich Montag, 22. September 2025, 7 Uhr erhält der südliche Abschnitt des Mehlandsredders zwischen Nieritzweg und Hoffmannstieg in Großlohe (rund 420 Meter) eine neue Fahrbahndecke. Die Bauarbeiten werden elf Tage dauern, voraussichtlich bis Donnerstag, 2. Oktober 2025, 18 Uhr. Während der Bauarbeiten ist die Straße für den Kfz-Verkehr grundsätzlich voll gesperrt.
Die An- und Abfahrtsmöglichkeiten zu den einzelnen Grundstücken sind in der Zeit von 6 bis 18 Uhr nur in Ausnahmefällen und nach Absprache mit der Baufirma vor Ort möglich, zwischen 18 und 6 Uhr dürfen Anlieger das Baufeld befahren, um die Privatgrundstücke zu erreichen. Für die Bauzeit werden beidseitig, einschließlich der Nebenflächen, Haltverbotszonen eingerichtet.
Für den Einbau der Asphaltdeckschicht und des erforderlichen Klebemittels muss die Fahrbahn für alle Verkehrsteilnehmer (einschließlich Anlieger) voraussichtlich von Mittwoch, 24. September 2025, 16 Uhr bis Freitag, 26. September, 6 Uhr durchgängig voll gesperrt werden. Ein Befahren des Baufeldes sowie der davon abgehenden Privatgrundstücke ist in diesem Zeitraum leider nicht möglich. Privatfahrzeuge müssen in diesem Zeitraum in umliegenden Straßen geparkt werden, wenn deren Nutzung notwendig ist.
Im Zuge der Baumaßnahme wird die vorhandene Asphaltdeckschicht der Fahrbahn (4 cm) abgefräst und neu asphaltiert. Außerdem werden die Schachtabdeckungen und Straßenabläufe angepasst. Die Sackgasse Nieritzweg sowie sämtliche Gehwege sind von dieser Maßnahme nicht betroffen.
Weitere ausführliche Informationen (auch mit Ansprechpartnern während der Bauzeit) finden sich in einer Anliegerinformation, die an alle Haushalte verteilt wurde und die hier auch heruntergeladen werden kann: https://www.hamburg.de/resource/blob/1095460/314897b047ceb7de8e957262a651b265/pdf-mehlandsredder-projekt-212-anliegerinfo-data.pdf
Über das Fahrbahndeckenprogramm
Das Bezirksamt Wandsbek und der Landesbetrieb Straßen, Brücken und Gewässer (LSBG) sanieren im Stadtteil Rahlstedt zahlreiche Straßen und versehen sie mit einer neuen Fahrbahndecke. Saniert wurden 2023 der Alte Zollweg in den beiden Abschnitten Rahlstedter Weg bis Altenhagener Weg und Massower Weg/Bublitzer Straße bis Berner Straße, die Amtsstraße in ganzer Länge, die gesamte Schöneberger Straße und der Heestweg zwischen Doberaner Weg und Boytinstraße, außerdem (2024) die Lohheide, der Straßenzug Stein-Hardenberg-Straße/Bargteheider Straße zwischen Am Pulverhof und Oldenfelder Straße und zuletzt (2025) ein Abschnitt der Brockdorffstraße.
Mit einer neuen Fahrbahndecke können Straßen instandgesetzt werden, deren Unterbau noch in Ordnung ist. Die Bauarbeiten umfassen das Abfräsen der alten Fahrbahndecke bis zu 5 cm, die Herstellung einer neuen Asphaltdeckschicht und neuer Wasserläufe sowie die Regulierung von Schachtabdeckungen und Trummen. Ist auch der Unterbau nicht mehr in Ordnung, ist eine aufwändigere Planung erforderlich.
Weitere Straßen im Stadtteil Rahlstedt, die 2025/2026 eine neue Fahrbahndecke erhalten sollen: Ahlbecker Weg, Merkurring (von Sieker Landstraße bis Kreisverkehr) und Swinemünder Straße.
Hallo Herr Buschhüter,
ich hatte bereits gestern einen längeren Text verfasst, der hier leider nicht aufgetaucht ist.
Ich habe mich gestern ans BA Wandsbek gewandt, damit eine Lösung für die Zeit der Asphaltierungsarbeiten gefunden wird, um Parkmöglichkeiten zur Verfügung zu stellen. Meine Anfrage war, mit den Supermärkten und Discountern im Umkreis zu reden, um evtl. deren Parkplätze mit einer Art Anwohnerausweis nutzen zu dürfen. Die leider negative Antwort des BA istein Stück weit nachvollziehbar. Auf dem zu sanierenden Teilstück des Mehlandsredders gibt es viele Anlieger mit Kraftfahrzeugen. Selbst, wenn man dieses in der Bauzeit nicht benötigt, und keinen privaten Stellplatz hat, muss man sein Auto irgendwo parken. Die Anwohner, die ihr Auto brauchen, müssen dieses aber auch abstellen können. Die Parksituation ist hier im Mehlandsredder werktags ab 17/18 Uhr sowieso schon nicht einfach, weil viele Anlieger Stellplätze haben, diese aber nicht benutzen. Das steht allerdings auf einem anderen Blatt und muss von anderer Stelle geregelt werden.
In der Anliegerinformation heißt es, dass man auf Parkmöglichkeiten in umliegenden Straßen ausweichen soll. Das ist hier aber wirklich leider nur sehr schwer bis gar nicht möglich. Ich weiß nicht, ob dem BA klar ist, wie viele Autos hier parken, die irgendwo hin ausweichen müssen. Vielleicht findet sich in der Kürze der Zeit noch eine Lösung?
Ich war gerade dabei, Ihnen zu antworten. Daher verweise ich hier nur auf meine Antwort auf Ihren vorherigen Kommentar.
Gibt es auch eine Planung für den Rest des Mehlandsredder?
Ich schließe mich auch an, die Gehwege und die gesamte Parksituation ist besonders für Fußgänger gefährlich. An manchen Stellen muss man die Straßenseite wechseln, um mit einem Kinderwagen durchzukommen. Insbesondere schwierig, weil in der Mitte ein großer Spielplatz ist.
Die Sanierung von Fahrbahnen und Gehwegen sind unterschiedliche Bauverfahren. Jetzt wird etwa die Hälfte der Fahrbahn des Mehlandsredders saniert, das Bezirksamt prüft noch, ob bei dieser Gelegenheit nicht auch die asphaltierten Parkbuchten mit saniert werden können. Ich gehe davon aus, dass der verbleibende Abschnitt des Mehlandsredders in einem der nächsten Jahre dran kommt.
Die Gehwege zu sanieren, ist es gesondertes Projekt. Ich erlebe, dass das Bezirksamt punktuell viele Gehwegschäden beseitigen lässt. Insofern dürfte es auch im Mehlandsredder nur eine Frage der Zeit sein. Gerne Schäden direkt beim Melde-Michel melden: https://www.hamburg.de/verkehr/melde-michel. Dann wird sich gekümmert.
Ich habe heute im BA Wandsbek nachgefragt, ob es die Möglichkeit gibt, mit dem Inhaber des Rewemarktes Heilek in der Stapelfelder Straße zu sprechen, ob es für diese Zeit eventuell ein Sonderparkrecht für Anlieger auf deren Parklplatz mit einer Art Parkausweis geben könnte. Leider wurde dieses abgelehnt. Den Grund, der mir genannt wurde, kann ich gut verstehen, jedoch sind auf unserem Teilstück des Mehlandsredders viele Anlieger mit einem Auto. Die Ausweichmöglichkeit zum Parken ist leider nicht gegeben. Werktags sind bereits fast alle Straßenparkplätze ab 17/18 Uhr besetzt, so dass man so schon oft ausweichen muss, was schon nicht einfach ist. Das liegt jedoch auch zum großen Teil daran, dass Mietstellplätze nicht genutz werden. Das ist ein anderes Problem, welches an anderer Stelle gelöst werden muss. Jedoch wird es in der Bauzeit nicht besser, da die Mietstellplätze in dieser Zeit auch nur bedingt genutz werden können, und diese Kraftfahrzeuge ebenfalls Parkplätze benötigen. Schön wäre, für den Zeitraum der Straßenbauarbeiten, eine Lösung für das Parkproblem der Anlieger zu finden, da es die Supermarkt- und Discounterparkplätze nicht werden können.
Und genau, die Gehwege und Parkbuchten sind sehr viel katastrophaler, als die Straße selbst.
Der Parkplatz gehört zum „Einkaufszentrum“, in dem der REWE-Markt nur einer von mehreren Mietern ist. Wenn müssten der Vermieter bzw. alle Mieter zustimmen. Das Bezirksamt führt ja häufig solche Fahrbandeckensanierungen durch, die nie länger als 14 Tage dauern. An den meisten Tagen der Bauarbeiten können die Autos über Nacht auch im Baufeld geparkt werden, sie müssen nur halt um 6 Uhr weggefahren sein, das Wochenende vermutlich ausgenommen. Die Erfahrungen von anderen Baustellen zeigen, dass sich doch immer irgendwie eine Parkmöglichkeit in der Umgebung findet. Wenn gewünscht spreche ich gerne mit Herrn Jebens, damit im Victoriaring (ist derzeit noch eine Privatstraße) während der Bauarbeiten im Mehlandsredder geparkte Fahrzeuge geduldet werden. Dort ist ja genügend Platz vorhanden, allerdings verbunden mit einem kleinen Fußmarsch.
Vieln Dank für die schnelle Antwort. Genau das war die Antwort des Bezirksamtes, die ich natürlich nachvollziehen kann. Tatsächlich schaffe ich es z.Bsp. nicht, mein Auto um 6 Uhr wegzufahren. Die Idee mit dem Viktoriapark finde ich gut. Ein kleinerer Fußmarsch schadet nicht. Zur Not kötte man ja dort sogar ein Fahrrad bestimmt abstellen, wenn man nich zu Fuß gehen möchte.
Wenn das mit dem Viktoriapark klappen könnte, wäre es doch eine Lösung, mit der zumindest ich, hoffentlich auch andere, gut leben kann.
Dankeschön für Ihr Bemühen. 🙂
Parken im Victoriapark klappt leider nicht, ich habe mich dort erkundigt. Die Straße Victoriaring ist bis zu ihrer vollständigen Fertigstellung und Übergabe an die Stadt noch eine Privatstraße. Aus versicherungstechnischen und verkehrsrechtlichen Gründen können Dritte dort nicht parken, solange es sich noch um eine Privatstraße handelt. Der Eigentümer lässt kostenpflichtig abschleppen. Schade.
Anders verhält es sich aber mit dem Merkurring. Dieser befindet sich im Eigentum der Stadt und ist eine gewidmete öffentliche Straße. Stellen Sie ihr Fahrzeug gerne dort ab, solange im Mehlandsredder die Fahrbahndecke saniert wird.
Warum? Die Straße hat keine Schäden! Die Parkplätze und die Gehwege sind eine Katastrophe. Das ist ein Fall für Mario Barth. MfG
Ein bisschen habe ich mich auch gewundert, aber die Wegeaufsicht wird ihre Gründe haben, diese Straße ausgewählt zu haben. Sinnvoll wäre es, wenn bei dieser Maßnahme auch die asphaltierten Parkbuchten mitgemacht werden. Anderswo wird das gemacht. Ich werde noch einmal beim Bezirksamt nachfragen.
Die asphaltierten Parkbuchten dort sind laut Auskunft des Bezirksamts leider nicht Gegenstand der aktuellen Fahrbahndeckenerneuerung. Das Bezirksamt prüft das aber zur Zeit.
Moin Herr Buschhueter. Hat sich die Fahrbahn Im Wiesengrund erledigt?
Mit freundlichen Grüßen
R. Thomas
Nein, ganz und gar nicht. Laut Auskunft des Bezirksamts ist die Deckensanierung Im Wiesenredder je nach Wetterlage für den 16. bis 19. September geplant.
Herzlichen Dank.