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Im März wurde die neue Zentrale Notaufnahme des Katholischen Kinderkrankenhauses Wilhelmstift in Rahlstedt von Gesundheitssenatorin Melanie Schlotzhauer eröffnet. Zwei Jahre zuvor hatte ein Starkregen erheblichen Schaden angerichtet, deshalb mussten die Räumlichkeiten umfangreich saniert werden. Und es wurde nicht nur saniert, sondern auch modernisiert: Neue Räumlichkeiten gibt es für die Ersteinschätzung von Kindern, ein sogenannter Triage-Bereich. Diesen unterstützt die Stadt mit einer Million Euro und finanziert darüber hinaus Investitionen in moderne Medizintechnik mit weiteren sechs Millionen Euro. 

„Hamburg investiert bei uns in Rahlstedt sieben Millionen Euro in die bestmögliche gesundheitliche Versorgung für die jüngsten Menschen unserer Stadt. Mit der Wiedereröffnung steht nicht nur Rahlstedt, sondern dem gesamten Hamburger Osten eine moderne und leistungsfähige Notaufnahme für Kinder und Jugendliche zur Verfügung“, so der Rahlstedter SPD-Bürgerschaftsabgeordnete Ole Thorben Buschhüter.

Die Notaufnahme war im August 2024 infolge eines Starkregenereignisses erheblich beschädigt worden. Die Kosten für die Beseitigung des Wasserschadens sind noch nicht vollständig ermittelt, sollen aber durch die Versicherung getragen werden. Im Zuge der notwendigen Sanierungsarbeiten wurde die Gelegenheit genutzt, die Notaufnahme baulich und organisatorisch neu zu strukturieren und an aktuelle Anforderungen der Notfallversorgung anzupassen.

Im Mittelpunkt der Umgestaltung steht ein neuer Bereich für die schnelle medizinische Ersteinschätzung von Patientinnen und Patienten. Dafür wurden drei separate sogenannte Triage-Räume eingerichtet. Zudem wurden der Aufnahme- und Tresenbereich sowie die Leitstelle neu geordnet. Die neuen Strukturen verbessern die Privatsphäre und den Datenschutz für Patientinnen und Patienten und sorgen zugleich für bessere Abläufe für das medizinische Personal.

Das Kinderkrankenhaus Wilhelmstift gehört zu den zentralen Einrichtungen der Kinder- und Jugendmedizin in Hamburg. Jährlich werden hier rund 11.000 Kinder und Jugendliche stationär oder teilstationär sowie etwa 30.000 bis 35.000 ambulant behandelt.

Die Stadt Hamburg unterstützt die Einführung des neuen Triage-Bereichs mit rund einer Million Euro aus dem Hamburger Krankenhausinvestitionsprogramm. Darüber hinaus erhält das Kinderkrankenhaus Wilhelmstift mit Bescheid aus Dezember 2025 eine einmalige Sonderförderung in Höhe von rund sechs Millionen Euro zur Wiederbeschaffung und Modernisierung wichtiger medizintechnischer Geräte. Dazu gehören unter anderem ein neues MRT-Gerät sowie moderne Beatmungsgeräte und Inkubatoren. Die zusätzliche Förderung soll die hochwertige Versorgung von Kindern und Jugendlichen am Standort Wilhelmstift stärken und ist als einmalige Maßnahme vorgesehen.