Der Bau der neuen U-Bahn-Station Oldenfelde im Rahmen des Hamburger U-Bahn-Netzausbaus kommt gut voran: Während einer Streckensperrung in den Herbstferien wird nun das stadtauswärts führende Gleis in neuer Lage an die Bestandsstrecke angeschlossen, so dass anschließend zwischen den beiden Richtungsgleisen mit dem Bau des Bahnsteigs begonnen werden kann.

Hier gibt es weitere Informationen zur Streckensperrung während der Hamburger Herbstferien 2018 zwischen Farmsen und Berne (29. September bis 7. Oktober) bzw. Farmsen und Volksdorf (8. bis 14. Oktober): https://www.hochbahn.de/hochbahn/hamburg/de/Home/Medien/Presse/Presseinformationen/u1_barrierefreiheit_neubau_haltestelle_und_gleisbau

Feierlicher Spatenstich für den Bau des neuen U-Bahnhofs Oldenfelde

Feierlicher Spatenstich für den Bau des neuen U-Bahnhofs Oldenfelde

Die Bauarbeiten für Hamburgs 93. U-Bahn-Haltestelle starteten im November 2017 mit vorbereitenden Arbeiten, am 16. Februar 2018 erfolgte feierlich der erste Spatenstich mit Hamburgs damaligem Ersten Bürgermeister Olaf Scholz. Seitdem machen die Bauarbeiten sichtbare Fortschritte. Die neue U-Bahn-Haltestelle wird auf dem relativ langen U1-Abschnitt zwischen Farmsen und Berne liegen. Ab Ende 2019 werden dann rund 4.500 Anwohnerinnen und Anwohner erstmals einen fußläufigen Zugang zum Hamburger Schnellbahnnetz haben. Die Fahrzeiten in die Hamburger Innenstadt mit dem ÖPNV verkürzen sich durch diese Station gegenüber heute (Busanbindung mit Umstieg zum U-Bahn-Netz) um 15 bis 20 Minuten.

Im Bau: Zugang zur neuen U-Bahn-Station Oldenfelde

Im Bau: Zugang zur neuen U-Bahn-Station Oldenfelde

“Dank des neuen U-Bahnhofs Oldenfelde kommen tausende Hamburgerinnen und Hamburger künftig noch schneller und besser ans Ziel. Allein der fußläufige Einzugsbereich der neuen Haltestelle umfasst rund 4.500 Einwohnerinnen und Einwohner, die die U-Bahn bislang nur vorbeifahren sahen. Bald haben sie eine Station direkt vor der Haustür. Das Projekt liegt voll im Zeitplan. Wir freuen uns bereits heute auf die Eröffnung der neuen Haltestelle Ende nächsten Jahres”, sagt der Rahlstedter SPD-Bürgerschaftsabgeordneten Ole Thorben Buschhüter.

Hintergrund:

Für den neuen U-Bahnhof werden Zugänge von beiden Seiten des Bahndamms angelegt. Die bislang trennende Wirkung des Bahndamms in diesem Bereich wird durch den Bau der neuen Haltestelle aufgehoben und eine neue attraktive Wegeverbindung geschaffen. Um einen Mittelbahnsteig mit einer Länge von 125 Metern zu ermöglichen, wird das Richtung stadtauswärts verlaufende Gleis verschoben. Die Haltestelle wird nach den Grundsätzen der Barrierefreiheit gemäß den Standards des HVV für den ÖPNV geplant. Der Bahnsteig wird auf einer Länge von 85 Metern überdacht. Um das Einzugsgebiet der Haltestelle zu vergrößern, ist in Verbindung mit dem Neubau der Haltestelle die Errichtung einer modernen und leistungsfähigen Bike & Ride-Anlage geplant. Vorgesehen sind rund 220 frei zugängliche, teilweise überdachte Fahrradabstellplätze, die entlang der Erschließungswege auf beiden Seiten des Bahndamms in Haltestellennähe entstehen sollen. Zusätzlich sind 20 Mietstellplätze in einer Sammelschließanlage geplant.

Die Gesamtkosten für den neuen U-Bahnhof belaufen sich auf rund 20 Millionen Euro.

Die HOCHBAHN baut die oberirdische Haltestelle im Bereich Busbrookhöhe/Am Knill. Auf dem rund 2,6 km langen Abschnitt zwischen Farmsen (im Süden) und Berne (im Norden) entsteht ein Gebäude mit einem Bahnsteig von 125 Metern Länge. Ergänzt wird das Ganze durch eine Bike&Ride-Anlage mit rund 240 Stellplätzen. Die Reisezeit zum Hamburger Hauptbahnhof halbiert sich nahezu von derzeit rund 40 Minuten mit dem Bus auf dann rund 20 Minuten.

Die Haltestelle hat die HOCHBAHN in enger Zusammenarbeit mit dem Bezirk, aber auch den Anwohnerinnen und Anwohnern geplant. Viele der Anregungen aus dem Beteiligungsverfahren konnten in die Planung aufgenommen werden. So wurde unter anderem die Haltestelle um rund 40 Meter nach Süden verschoben. Statt einer Stützwand wird es auf der östlichen Seite einen begrünten Bahndamm geben, und auf der westlichen Seite eine begrünte Sichtschutzwand. Die Unterführung unter der Haltestelle wird auch außerhalb der Betriebszeiten offen bleiben und trägt so dazu bei, dass der Stadtteil Oldenfelde enger zusammenwächst. Auf einen Kiosk wird auf Wunsch der Anwohner verzichtet.

Die Bauarbeiten können überwiegend bei laufendem Betrieb erfolgen. Lediglich vier kürzere Betriebsunterbrechungen auf der U1 werden in der Bauphase nötig sein. Diese liegen vor allem in den verkehrsärmeren Schulferien im Frühjahr und Herbst 2018 und im Frühjahr 2019. Die Inbetriebnahme der Haltestelle ist für Ende 2019 geplant.

Die künftige U1-Haltestelle ist neben der U4-Verlängerung zu den Elbbrücken, den Planungen zur U4-Verlängerung auf die Horner Geest und zum Neubau der U5 Bestandteil des U-Bahn-Netzausbaus der Freien und Hansestadt Hamburg. Die Planungen dieser Großprojekte werden von einem mehrstufigen Bürgerbeteiligungsverfahren begleitet.

Während der gesamten Bauphase steht allen Interessierten sowie Anwohnerinnen und Anwohnern eine HOCHBAHN-Beauftragte als direkte Ansprechpartnerin zur Verfügung.

Ansprechpartnerin für die U1 Oldenfelde
Hanna Waeselmann
Tel.: 040/32 88-5369
E-Mail: hanna.waeselmann@hochbahn.de


Umfangreiche Informationen mit weiterem Material bietet die HOCHBAHN auf ihrer Internetseite: https://www.hochbahn.de/hochbahn/hamburg/de/Home/Naechster_Halt/Ausbau_und_Projekte/u_bahn_ausbau/u1-haltestelle_oldenfelde