Anwohner und Spaziergänger aus dem Quartier „Rahlstedter Höhe“ und dem nördlich angrenzenden Wohngebiet (Timmendorfer Straße/Pfefferstraße) können bald neue Wege gehen. Präziser: Der neu angelegte Verbindungsweg von der Timmendorfer Straße zur bestehenden Grünanlage mit Spielplatz und Rodelberg in der Nienhagener Straße, der bereits bei der Planung des Wohngebietes auf dem ehemaligen Kasernengelände vor knapp fünfzehn Jahren im Bebauungsplan Rahlstedt 114/Farmsen-Berne 32 vorgesehen war, kann nun endlich beschritten werden. Damit verkürzt sich der Fußweg vom nördlich angrenzenden Wohngebiet zum beliebten Spielplatz um rund 800 Meter. Zuletzt fehlten der Stadt noch ca. 8 Quadratmeter Fläche, die zum Bau des nur rund 50 Meter langen Weges benötigt wurden. Diese konnten aber erst im Zuge eines Eigentümerwechsels eines Grundstücks in der Straße Am Lehmberg im letzten Jahr von der Stadt angekauft werden.

Mit der Fertigstellung des Weges enden zwei miteinander verwobene, bisweilen skurrile Geschichten, die an dieser Stelle noch einmal kurz umrissen werden müssen: Zum einen findet der Wille der Stadt, verankert im Bebauungsplan, mit dem Bau des Verbindungsweges endlich seine Umsetzung und zum anderen wurde das lange verwahrloste Grundstück „Am Lehmberg 27“ neu arrondiert und bebaut. Über das Grundstück konnte man in den letzten Jahren viel in der lokalen Presse lesen, da das dort darauf befindliche, lange Zeit leerstehende Wohnhaus von einem Kriminellen mit einem gestohlenen Bagger ohne Zustimmung der damaligen Eigentümerin einfach abgerissen worden war. Es blieb lange Zeit nur ein Schutthaufen übrig, der für Verdruss bei den Nachbarn sorgte. Der Fall landete sogar vor Gericht.

Nun haben beide Geschichten zu einem guten Ende gefunden. Manchmal braucht es Zeit und manchmal auch Beharrlichkeit, um die Dinge so zu entwickeln, wie sie gedacht waren.