Im Poppenspälerweg in Rahlstedt-Ost wird seit November 2025 kräftig gebaut. 2024 kündigte ein Bauschild an dem lange Zeit brachliegenden Grundstück noch den Bau von 53 Eigentumswohnungen an, mittlerweile ist dort die Rede von 56 Wohnungen und einer Tiefgarage. Nun wurde bekannt: 49 der 56 Wohnungen werden keine Eigentumswohnungen, sondern öffentlich geförderte Mietwohnungen. Das städtische Wohnungsbauunternehmen SAGA wird sie nach Fertigstellung schlüsselfertig ankaufen und in ihren Bestand übernehmen. Das berichtete die SAGA in der letzten Sitzung der Stadtteilkonferenz Rahlstedt-Ost.
Die Friedrich Schütt + Sohn Baugesellschaft aus Lübeck baut im Poppenspälerweg 12-20 insgesamt fünf Wohngebäude. Die 49 öffentlich geförderten Wohnungen („Sozialwohnungen“) verteilen sich auf vier Wohngebäude (Hausnummer 14-20) mit jeweils zwei Geschossen und einem Staffelgeschoss und Wohnungsgrößen für Haushalte mit ein bis fünf Personen, wobei der Schwerpunkt auf Wohnungen für Familien liegt. Die öffentliche Förderung erfolgt sowohl im 1. als auch im 2. Förderweg. Voraussichtlich Ende 2027 soll das Bauvorhaben bezugsfertig sein und an die SAGA übergeben werden.
Die Tiefgarage der SAGA wird 44 Stellplätze umfassen. Das fünfte Gebäude mit sieben Wohnungen (Hausnummer 12) wird nicht von der SAGA übernommen. Unmittelbar angrenzend soll im Liseistieg 1 durch einen privaten Bauherrn zudem ein weiteres Wohngebäude mit sieben Wohnungen entstehen, entworfen von denselben Architekten.
Moin Herr Buschhüter, gerade erreicht – Ihr Beitrag vom 21.9.26
Erstmal durchatmen …. kein zweites „Hochhaus-Hegeneck“-Monster mit 7-8 Stockwerken!
wie damals 28.3.2024 dargestellt, vorgestellt – und zum Glück (noch) nicht umgesetzt.
Ebenfalls prima: Dass sich eine Lübecker Baugesellschaft (mit Bilanzsumme ca. 93,3 Mio) hier engagiert. Noch besser- wie nun bekannt wurde: Aus 56 Eigentumswohnungen werden dank Ankauf der SAGA 49 öffentlich geförderte Mietwohnungen.. was unserem Stadtteil bestimmt gut tut.
Und ebenfalls prima: Nur zwei Geschosse und einem Staffelgeschoss – also offensichtlich angelehnt an die umliegende Bebauungsstruktur – und NICHT in Anlehnung und Anpassung an die bestehenden Hochhäuser – wie bei er damaligen Planung der neuen
„Hegen-Eck-Wolkenkratzer“….Also, soweit so gut – schaun wir mal..was noch kommt..
Vielen Dank für das positive Feedback zum Bauvorhaben Poppenspälerweg. Und ob sich am benachbarten Hegeneck noch etwas bewegt, werden wir sehen. Mit sieben bis acht Geschossen würde der Neubau aber gerade eben die Hochhausdefinition erreichen. Von „Wolkenkratzer“ kann keine Rede sein.
Hallo Herr T.!
Die Stadt Hamburg und ihre Bewohner müssen sich in puncto Wohnungsbau und Höhen grundlegend entscheiden.
Will man noch mehr Frei- und Grünflächen für den Wohnungsbau opfern?
Darauf läuft es bei geringeren/geringen Gebäudehöhen dann zwangsläufig hinaus.
Das kann man natürlich machen, wenn man keine höheren/hohen Neubauten möchte.
Vor den Aspekten des Klimawandels mit all seinen Facetten halte ich diesen Weg jedoch für den völlig falschen.
In meinen Augen muss sich die Stadt Hamburg deshalb zu einer vertikalen (höhere/hohe Gebäude) und nicht zu einer horizontalen (niedrigere/niedrige Gebäude) Stadt entwickeln.
Die Stadt Hamburg hat schließlich nur eine endliche und keine beliebig große Fläche.
Ich werde es deshalb nie verstehen, warum die SAGA derzeit im z.B. Neubaugebiet „Haferblöcken“ 106 Reihenhäuser auf die grüne Wiese setzen darf.
So viel – im wahrsten Sinne des Wortes – kostbaran Raum nach oben zu verschenken, ist in meinen Augen ein Frevel nicht nur aber auch an der Natur.
Mit freundlichen Grüßen
S.K.
Das ist auch das Ziel der Stadt: Mit den „Leitlinien zur lebenswerten kompakten Stadt“ werden durch den Senat und die Bezirke angemessene städtebauliche Lösungen sowie eine verträgliche Dichte und Höhe der Bebauung vorgegeben, aus genau den Gründen, die Sie auch nennen. Das Ganze nennt sich „Hamburger Maß“. Mehr dazu finden Sie hier: https://www.hamburg.de/politik-und-verwaltung/behoerden/behoerde-fuer-stadtentwicklung-und-wohnen/themen/stadtentwicklung/konzepte-und-strategien/hamburger-mass-184754