Am kommenden Mittwoch, 27. Mai 2026, 18 Uhr kommt der Regionalausschuss Rahlstedt zu seiner nächsten Sitzung zusammen. Sie findet statt im Großen Sitzungssaal im Dienstgebäude Rahlstedt des Bezirksamts Wandsbek, Rahlstedter Straße 151-157, 22143 Hamburg. Die Sitzung ist öffentlich, Gäste wie immer gern gesehen. Die Sitzungsunterlagen und Beschlüsse sind im Bürgerinformationssystem unter https://sitzungsdienst-wandsbek.hamburg.de/bi/to010.asp?SILFDNR=1003838 abrufbar. Auf der Tagesordnung stehen folgende Themen:


Hallo Herr Buschhüter!
Thema: Kohövedstraße – Halte-/Parkverbot
BV-HH: 21-6797 (aus Mai 2023)
Im BV-HH wird zwar von der Kohövedstraße 12-28 gesprochen, aber der Text hinterlässt den Eindruck, dass eher der Bereich zwischen Bargteheider Straße und Hohenkamp gemeint ist.
Zumal der Bereich Kohövedstraße 12-28 zumindest aus meiner Sicht völlig unproblematisch ist (einzige Ausnahme ist der Bus-/Lastwagenbegegnungsverkehr).
Aus meiner Warte sollte – vielmehr muss – im Abschnitt zwischen Bargteheider Straße und Hohenkamp ein Halte- und Parkverbot eingerichtet werden.
In Richtung Wolliner Straße parken im besagten Abschnitt immer wieder Fahrzeuge am rechten Fahrbahnrand, die den Verkehr an dieser Engstelle zum Erliegen bringen.
An der Stelle treffen mehrere ungüstige Faktoren aufeinander:
– wenig Platz zum Aufstellen der Fahrzeuge hervorgerufen durch die parkenden Fahrzeuge sowie die Einmündungen Hohenkamp und Timmendorfer Straße (Grundstückszufahrten nicht zu vergessen)
– Rückstau aufgrund der Ampelanlage an der Bargteheider Straße aufgrund des geringen Platzes aufgrund der parkenden Fahrzeuge sowie der Einmündungen Hohenkamp und Timmendorfer Straße (Grundstückszufahrten nicht zu vergessen)
– ein im Vergleich zu anderen Nebenstraßen zu schmalerer Straßenquerschnitt der Kohövedstraße
– Vorfahrtsregelung Rechts vor Links in der Beziehung Kohövedstraße/Timmendorfer Straße (oft rauschen Fahrzeuge (mitunter leider auch Busse/Lastkraftwagen) auf der Kohövedstraße an der Einmündung Timmendorfer Straße Richtung Bargteheider Straße vorbei, ohne den aus der Timmendorfer Straße kommenden Fahrzeugen Vorfahrt zu gewähren)
– im Vergleich zu Autos breitere Busse/Lastkraftwagen, die aufgrund des schmalen Straßenquerschnitts der Kohövedstraße mehr Platz benötigen (kommt pro Stunde gewiss nur einige Male vor; verursacht aber im Zusammenwirken mit oben beschriebenen Verhältnissen umso mehr Konflikte)
Daraus ergeben sich folgende Fragen:
– Wie ist das Anliegen BV-HH 21-6797 (aus Mai 2023) beschieden worden? (bis heute existert im besagten Abschnitt nämlich kein Halte- und Parkverbot)
– Können Sie sich erkundigen und dafür einsetzen, dass besagte Eng- und Gefahrenstelle durch ein Halte- und Parkverbot entschärft wird?
Ich kann mir durchaus vorstellen, dass die Straßenverkehrsbehörde diese Eng- und Gefahrenstelle bewusst bestehen lässt, um dadurch die Geschwindigkeit herabzusetzen, damit an besagter Stelle eben nicht durchgerauscht wird.
Allerdings ist das aufgrund oben beschriebener Zustände in meinen Augen kein dauerhafter und tragbarer Lösungsansatz.
Besten Dank im voraus sowie beste Grüße
S.K.
Bei der Drucksache, auf die Sie Bezug nehmen, handelte es sich um eine Eingabe. Wenn Sie unter folgendem Link schauen und dort auf „PA“ (= Protokollauszug) klicken, sehen Sie den Verlauf. Die Polizei sah hier damals mangels Gefährdungslage keinen Handlungsbedarf: https://sitzungsdienst-wandsbek.hamburg.de/bi/vo020.asp?VOLFDNR=1018436
Ich finde, Sie nennen gute Argumente dafür, sich die Situation vor Ort noch einmal genau anzuschauen. Ich greife das noch einmal auf.
Hallo Herr Buschhüter!
Besten Dank für Ihre schnelle Antwort, den Link und Ihr Engagement.
Bzgl. des Links:
Ich nutze in puncto BV-HH: https://bv-hh.de/wandsbek
Auf den von Ihnen verlinkten Sitzungsdienst hätte ich auch selbst kommen können.
Das Portal BV-HH ist aus meiner Sicht sowohl in der Handhabung und Schnelligkeit als auch in puncto Suchergebnisse besser, da es sich i.d.R. nicht aufhängt bzw. stets bessere Ergebnisse liefert.
Der Sitzungsdienst dagegen hängt sich mitunter gern mal auf bzw. ist oft sehr langsam bzw. liefert nicht die gewünschten Ergebnisse.
Im BV-HH-Portal hatte ich erwartet, dass alle folgenden Sachverhalte zum Vorgang 21-6797 nach der erwartbaren Nummerierung 21-6797.1, 21-6797.2, usw. dargestellt werden.
Schönen Restsonntag noch
S.K.
Die Sache ist etwas kurios: Das Portal „BV-HH“ ist kein Angebot der Stadt, sondern wird privat betrieben. Ein Mitglied der Bezirksversammlung Hamburg-Nord hat es aus Frust über die mäßige Nutzerfreundlichkeit des offiziellen „Ratsinformationssystems“ entwickelt. Beide Systeme greifen aber auf dieselbe Datenbasis zurück, sind insofern identisch. Mehr dazu hier: https://bv-hh.de/about
Moin Herr Buschhüter!
Einen anderen speziellen Beitrag möchte ich nicht kapern.
Deshalb hier in einem allgemeinen Beitrag.
Sachverhalt:
An der Ecke Bekassinenau/Treptower Straße wurden 2 Zebrastreifen eingerichtet.
1 in der Bekassinenau und 1 in der Treptower Straße.
Die 30er-Zone in der Bekassinenau, die bisher ca. 30 Meter vor der Querung Treptower Straße endete, wurde in diesem Zuge bis an die Ecke Bekassinenau/Treptower Straße bzw. bis exakt an den Zebrastreifen verlängert.
Natürlich dient das der Verkehrssicherheit der Grundschule Bekassinenau – keine Frage.
Allerdings weiß ich nicht, ob die Verlängerung der 30er-Zone im Zusammenspiel mit dem neuen Zebrastreifen nicht unglücklich umgesetzt wurde.
Vielleicht sollte die 30er-Zone über die Kreuzungsbeziehung Bekassinenau/Treptower Straße hinaus verlängert werden.
Das Schild „Ende 30er-Zone“ am Zebratreifen könnte zum Gasgeben verleiten und dabei der Zebrastreifen in den Hintergrund treten lassen und somit unnötige Gefahrensituationen provozieren.
Ich freue mich über Ihre Einschätzung.
Besten Dank sowie freundliche Grüße
S.K.
P.S.:
Der Zebrastreifen in der Treptower Straße wurde wie erwartbar mit zusätzlichen gelben Straßenlaternen gesichert.
Beim Zebrastreifen in der Bekassinenau fehlen diese zumindest bisher.
Sind in der Bekassinenau auch gelbe Straßenlaternen angedacht, um den Zebrastreifen abzusichern?
Das waren drei unterschiedliche Vorgänge:
Zunächst wurde die Tempo-30-Strecke vor der Schule bis vor die Kreuzung Treptower Straße verlängert, um den neuen Kita-Standort in die vorhandene Strecke mit einzubeziehen. Das ist bereits im letzten Jahr erfolgt. Mehr dazu hier: https://sitzungsdienst-wandsbek.hamburg.de/bi/vo020.asp?VOLFDNR=1023894
Dann folgte der Fußgängerüberweg in der Treptower Straße. Mehr dazu hier: https://sitzungsdienst-wandsbek.hamburg.de/bi/vo020.asp?VOLFDNR=1022423
In diesem Jahr kam schließlich der Fußgängerüberweg in der Bekassinenau in Höhe Treptower Straße hinzu. Die Polizei hat hier auch hier, wie in der Treptower Straße, ein „innenbeleuchtetes, transparentes VZ 350-40 mit LED-Strahler“ angeordnet, da kommt also noch etwas. Die Länge der Tempo-30-Strecke wurde bei dieser Gelegenheit nicht noch einmal betrachtet. Mehr dazu hier: https://sitzungsdienst-wandsbek.hamburg.de/bi/vo020.asp?VOLFDNR=1024383
Neuerdings darf „im unmittelbaren Bereich von (…) Fußgängerüberwegen“ Tempo 30 angeordnet werden, ohne dass eine erhebliche Gefahrenlage besteht (§ 45 Absatz 9 StVO). Die Möglichkeit einer weiteren (Rück-)Verlängerung der Tempo-30-Strecke, über den Fußgängerüberweg hinaus bzw. bereits mit einigem Abstand vor ihm beginnend, besteht also. Die Polizei hat den Bereich Bekassinenau mit Blick auf die Schulwegsicherung besonders im Fokus.
Hallo Herr Buschhüter!
Besten Dank für Ihre Ausführungen.
Bzgl.:
Zunächst wurde die Tempo-30-Strecke vor der Schule bis vor die Kreuzung Treptower Straße verlängert, um den neuen Kita-Standort in die vorhandene Strecke mit einzubeziehen. Das ist bereits im letzten Jahr erfolgt.
Das Tempo-50-Schild, das die 30er-Zone bisher aufhob, stand ungefähr auf Höhe der Grenze zwischen Grundschule und Kindergarten (siehe Google Street View; das ist zwar Bildmaterial von 2022, aber dieser Zustand bestand auch noch bis vor Kurzem in 2026).
Der Kindergarten lag bisher noch nicht vollständig in der 30er-Zone.
Jetzt erst wurde das bei Google Street View sichtbare Tempo-50-Schild durch ein Tempo-30-Schild ersetzt und das Ende der 30er-Zone nun per durchgestrichenem zusätzlichem Tempo-30-Schild in der Eckbeziehung Bekassinenau/Treptower Straße kenntlich gemacht.
Beste Grüße
S.K.
Zu Ihrem Kommentar vom 6. Juni 2026 um 22:31:
Sie haben Recht. Es folgte am 20. Mai 2026 noch eine weitere straßenverkehrsbehördliche Anordnung, mit der die Tempo-30-Strecke vor der Schule und der Kita in der Bekassinenau 32 nochmal (rück)verlängert wurde. Mehr dazu hier: https://sitzungsdienst-wandsbek.hamburg.de/bi/vo020.asp?VOLFDNR=1025504
Der Berliner Platz und die Gegend drumherum ist generell eine unangenehme Gegend, aber das Einkaufszentrum toppt es nochmal: Alles kaputt und zerfallen! Viele rumlungernde Sinti und Roma, Nafris, ominöse und zwielichtige Gestalten. Soll das die nächsten Jahrzehnte dort so bleiben? Die Politik scheint die Gegend dort komplett aufgegeben zu haben… Muss erst die AfD übernehmen und „aufräumen“, damit es dort absehbar besser wird?
Der Stadt ist das Quartier Hohenhorst/Berliner Platz nicht egal. Sie steht Gewehr bei Fuß, die planungsrechtlichen Voraussetzungen für den Neubau des Einkaufszentrums Berliner Platz im Stadtteil Jenfeld zu schaffen. Das dafür bereits begonnene Bebauungsplanverfahren „Jenfeld 28“ ruht zur Zeit, solange die Eigentümer kein neues, für sie tragbares Bebauungskonzept vorgelegt haben.
Am Dienstag, 9. Juni 2026 findet von 18 bis 20 Uhr im Haus am See, Schöneberger Straße 44, die nächste Sitzung des Stadtteilbeirats Hohenhorst statt. Dort steht das Thema „EKZ Berliner Platz/Austausch mit Procom Invest“ auf der Tagesordnung. Ich schlage vor, dass Sie sich dort einbringen.
Moin Herr Buschhüter!
Bzgl. Punkt 6.5 (22-3688):
Wird dieser Antrag auch seitens der SPD unterstützt?
Beste Grüße
S.K.
Das ist gut möglich, entscheiden die Koalitionsfraktionen im Regionalausschuss allerdings in eigener Verantwortung.
In der Sache hatte ich selbst auch schon Kontakt zur Wall GmbH. Mit wurde die Rückmeldung gegeben, dass die Haltestellen bereits mit den zuständigen Kollegen bei der Hamburger Hochbahn besprochen wurden. Und weiter: „Hier liegen derzeit zwar noch keine aktuellen Einsteigerzahlen vor, jedoch werden wir sie in den nächsten Bereisungen bereits anfahren, um zumindest die technischen Möglichkeiten für eine Installation zu prüfen um dann ggfs. zügige Entscheidungen für die kommenden Jahre treffen zu können. Wird aber perspektivisch erst im Jahre 2027 konkretisiert sein.“