Auch in diesem Jahr ist die SPD-Fraktion wieder auf Sommertour in den Hamburger Wahlkreisen unterwegs: Am Freitag, den 29. August wird der SPD-Fraktionsvorsitzende Dirk Kienscherf in Rahlstedt sein. Neben Gespräch mit Institutionen und Vereinen steht auch ein direkter Austausch mit den Bürgerinnen und Bürgern auf dem Programm: Von 15:30 bis 17 Uhr stehen die örtlichen Abgeordneten Astrid Hennies und Ole Thorben Buschhüter gemeinsam mit Dirk Kienscherf am Infostand am U-Bahnhof Berne und freuen sich auf Gespräche.
Hier das offizielle Veranstaltungsplakat:

Bushaltestelle Potsdamer Straße stadteinwärts.
https://www.directupload.eu/file/d/9014/kibcqoqy_jpg.htm
https://www.directupload.eu/file/d/9014/6kez56y3_jpg.htm
Ohne Worte.
Allerdings, ohne Worte. Bitte unbedingt bei der Hotline „Saubere Stadt“ der Stadtreinigung melden, am einfachsten über deren App.
Vielen Dank, das mache ich gleich.
Manchmal bin ich unschlüssig, ob mich die Situation ärgern sollte oder ob es sinnvoller wäre, eine gewisse Gleichgültigkeit zu entwickeln. Das Problem betrifft ja nicht nur Rahlstedt-Süd, sondern ist in vielen Teilen Hamburgs zu beobachten. Heute bin ich an der Steinfurther Allee vorbeigekommen. Dort sah es sogar noch schlimmer aus.
Vielleicht wären biologisch abbaubare Zigarettenfilter eine Idee, idealerweise solche, die auch für Tauben unbedenklich sind und ihnen schmecken. So würden die Vögel satt werden und unsere Gehwege gleichzeitig von Zigarettenstummeln befreit. Eine pragmatische Lösung für zwei städtische Probleme. ;=D
Nicht resignieren, sondern immer bei der Hotline „Saubere Stadt“ melden, wenn irgendwo sauber gemacht werden muss. Biologisch abbaubar wäre eine Idee, aber es ist ja nicht so, dass die Zigarettenkippen sich dadurch über Nacht in Luft auflösen würden (siehe biologisch abbaubare Gassibeutel). Zigarettenstummel bestehen ja im Wesentlichen nur aus dem Filter. Und der heißt so, weil er Schadstoffe (Nikotin, Teer usw.) zurückhält. Kaum vorstellbar, dass das für irgendein Lebewesen schmackhaft ist, geschweige denn gesund.
Sicherlich wäre es eine ziemliche Herausforderung, biologisch abbaubare Zigarettenfilter zu entwickeln, die nicht nur umweltverträglich sind, sondern auch noch den Tauben schmecken, und zwar ohne ihnen zu schaden. Dazu müsste man die Filter wohl mit Enzymen und Katalysatoren ausstatten, die die enthaltenen Schadstoffe wie Nikotin und Teer gezielt abbauen bzw. in harmlose, inerte Stoffe umwandeln. Gleichzeitig bräuchte es eine stabile Kombination aus Kohlenhydraten und Proteinen, die für Vögel attraktiv ist, ohne deren Gesundheit zu gefährden. Nicht unmöglich, aber technologisch anspruchsvoll und vor allem teuer. Solche Entwicklungen inkl. der dazu nötigen Studien würden schnell in den Bereich von 100 Millionen Euro aufwärts gehen. Ein Investitionsvolumen, vor dem die Tabakkonzerne vermutlich zurückschrecken wie der Teufel vor dem Weihwasser.
Gruß,
Verfahrenstechniker
Alles klar. Ich lass das mal so stehen.