Aktuell wird der große Rasenplatz im Sportpark Rahlstedt an der Scharbeutzer Straße saniert. Die seit Jahren defekte Drainage wird erneuert, damit der ganze Platz nach längeren Regenfällen wieder bespielbar ist. Die Bezirksversammlung Wandsbek hatte hierfür bereits Ende 2019 350.000 Euro bewilligt. Wenn im Frühjahr 2022 der neue Rasen angewachsen ist, soll der Platz, der hauptsächlich vom Rahlstedter Sport-Club von 1905 e.V. (RSC) genutzt wird, wieder komplett zur Verfügung stehen – mitsamt der Wurfanlage für die Leichtathleten des AMTV.

Mit ihrem Beschluss Ende 2019 hat die Bezirksversammlung Wandsbek außerdem 120.000 Euro für die Sanierung und den Ausbau des Vereinshauses bereitgestellt. Mit der Sanierung soll in Kürze begonnen werden können. In dem Beschluss der Bezirksversammlung, der maßgeblich von damaligen sportpolitischen Sprecher der SPD-Bezirksfraktion Wandsbek und jetzigem SPD-Bürgerschaftsabgeordneten Cem Berk initiiert worden war, werden die beiden Maßnahmen wie folgt begründet (Drucksache 21-0701.1):

„Der Sportpark Rahlstedt liegt mitten im Stadtteil und wird von den Sportlerinnen und Sportlern sehr gut angenommen. Die vielen bezirklichen Maßnahmen (Kunstrasenplätze, Wurfanlage, Umkleidekabinen, Geschäftsstelle) in den letzten Jahren haben erheblich dazu beigetragen, dass die Sportanlage einen modernen und nachhaltigen Charakter aufweist. Der Altrahlstedter Männerturnverein von 1893 e.V. (AMTV) und der Rahlstedter Sport-Club von 1905 e.V. (RSC) sind mit den Maßnahmen auf der Anlage sehr zufrieden und können ein vielfältiges Angebot bereitstellen.

Zur Vollendung der Maßnahmen am Sportpark Rahlstedt muss der Naturrasenplatz spielfähig gemacht werden. Der größte Naturrasenplatz Hamburgs (doppelte Spielfeldgröße) wird vor allem von Kinderfußballmannschaften und Leichtathleten genutzt. Die Spielfähigkeit leidet aktuell an der nicht mehr tragfähigen Drainage. Für die Sanierung der Drainage mit anschließender Herrichtung der Rasenoberfläche wird mittlerweile ein Betrag von 350.000€ (konsumtiv) fällig.

Hinzukommt, dass das Vereinshaus in die Jahre gekommen ist. Vor einigen Monaten regnete es sogar rein. Das ist ein unzumutbarer Zustand den wir nun schnellstmöglich beheben wollen. Für die Sanierung des Vereinshauses (Dacharbeiten, Verdichtung etc.) wird ein Betrag von rund 100.000€ (konsumtiv) anfallen. In dem Zuge wäre es sinnvoll, den angestrebten barrierefreien Ausbau des Vereinsheimes parallel durchzuführen. Dabei soll eine Toiletten (bislang im Keller) und der direkte Zugang zum Vereinshaus im Sinne der Barrierefreiheit umgestaltet werden. Dafür würden Kosten von ca. 20.000€ (investiv) anfallen. Die Bezirksversammlung Wandsbek spricht sich somit für eine Gesamtinvestition von 470.000€ für den Sportpark Rahlstedt in 2019 aus.“

Beschluss der Bezirksversammlung Wandsbek vom 12. Dezember 2019 “Fertigstellung vom Sportpark Rahlstedt: 470.000.-€ für die Drainage, das Vereinshaus und den barrierefreien Ausbau” (Drucksache 21-0701.1): https://sitzungsdienst-wandsbek.hamburg.de/bi/vo020.asp?VOLFDNR=1011313