Der Senat forciert die Weiterentwicklung des U-Bahn-Netzes, um die wachsenden Verkehre der Zukunft bewältigen zu können. Neben der Verlängerung der U4 zum Kleinen Grasbrook und zur Horner Geest und der neuen Linie U5 (Bramfeld – Osdorfer Born) wird auch die Planung der neuen Haltestelle Oldenfelde an der U1 vorangetrieben und macht gute Fortschritte. 2019 soll sie fertig sein.

In einer Mitteilung an die Bürgerschaft, die der Senat am Dienstag beschlossen hat, beantragt er Planungsmittel in Höhe von 72 Mio. Euro für U4 und U5 und berichtet über den aktuellen Sachstand in Bezug auf die neue Haltestelle Oldenfelde an der U1. Die neue Haltestelle soll im Jahre 2019 fertiggestellt sein. Der Kostenrahmen wird vom Senat mit 14,1 Mio. Euro angegeben. Die Beteiligung der Bürgerinnen und Bürger hat hier bereits begonnen und soll im kommenden Jahr bis zum Planfeststellungsverfahren fortgesetzt werden.

Konkret heißt es in der Mitteilung des Senats zur Haltestelle Oldenfelde:

„Zwischen den relativ weit auseinanderliegenden U-Bahn-Haltestellen Farmsen und Berne soll auf etwa halber Strecke eine neue U-Bahn-Haltestelle der Linie U1 gebaut werden. Diese erschließt ein nordwestlich gelegenes Wohngebiet mit verdichtetem Geschosswohnungsbau im Umfeld der Straßen Busbrookhöhe und Birckholtzweg sowie im östlichen Einzugsbereich Einfamilienhausgebiete des Ortsteils Oldenfelde sowie Mehrfamilienhäuser im südlichen Bereich Bernes. Insgesamt erhalten damit ca. 5.000 Einwohner erstmals einen direkten Schnellbahnanschluss. Die Haltestelle kann an dem oberirdischen Streckenabschnitt mit relativ geringem baulichem Aufwand auf öffentlichem Grund errichtet werden.

Der Zugang ist am Südende des Bahnsteigs vorgesehen. Außerdem ist optional ein zweiter Zugang am Nordende berücksichtigt.

Planungsstadium:

Die Vorentwurfs-, Entwurfs- und Genehmigungsplanungen einschließlich Kostenberechnung sind in Bearbeitung.

Auf der Grundlage der Ergebnisse der o.g. Planung wird der Senat die Bürgerschaft voraussichtlich 2016 um Zustimmung zum Bau der Haltestelle bitten.

Termine:

– Planfeststellungsbeginn: Mitte 2016
– Baubeginn: 2018
– Inbetriebnahme: 2019

Finanzierung:

Die Konzeptstudie und die Machbarkeitsuntersuchung wurden von der Hamburger Hochbahn AG finanziert.

Die Vorentwurfs-, Entwurfs- und Genehmigungsplanung wird über eine Zuwendung in Höhe von bis zu 800.000 Euro aus Regionalisierungsmitteln finanziert. Siehe hierzu Drucksache 20/13739 vom 25. November 2014.

Die Bauausführung einschließlich Ausführungsplanung soll aus Regionalisierungsmitteln finanziert werden.“


Die vollständige Mitteilung des Senats an die Bürgerschaft mit dem Titel „Langfristige Weiterentwicklung des U-Bahn-Netzes“ (Drucksache 21/ 1736 vom 29. September 2015) können Sie hier herunterladen:

http://www.buergerschaft-hh.de/ParlDok/dokument/49945/stellungnahme-des-senats-zu-dem-ersuchen-der-bürgerschaft-vom-26-märz-2014-„öpnv-strategie-hamburg-2030-bahn-frei-für-den-langfristigen-schienenverkehrsausbau“.pdf