Am 19. Mai 2015 war es wieder soweit: Ich hatte zu meiner Bürgersprechstunde eingeladen, die erste nach der Wahl, diesmal im Bürgerhaus in Meiendorf. Einmal monatlich laden wir drei Rahlstedter Bürgerschaftsabgeordneten zu Bürgersprechstunden ein und wechseln uns dabei ab. Der Kontakt zu den Bürgerinnen und Bürgern ist uns besonders wichtig. Deshalb kommen auch alle Rahlstedter Ortsteile abwechselnd dran.

Gestern Abend waren rund 20 interessierte Bürgerinnen und Bürger dabei, außerdem die Bezirksabgeordneten Carmen Hansch, Marlies Riebe und Frank Rieken, die mir fachkundig zur Seite standen. Die offene Runde stieg schnell in die Diskussion ein. Vor allem das Thema Radwege wurde zu Beginn intensiv diskutiert. Wie bekommen wir unsere Radwege saniert und sind Radwege immer sinnvoll? Wie sicher ist das Radfahren auf der Fahrbahn? Viele Fahrzeuge würden in der Bekassinenau auf dem Radweg parken, beklagte ein Bürger. Autos würden in Busbuchten stehen, beklagte ein anderer. Hierdurch sei es Personen, die im Rollstuhl sitzen oder auf einen Rollator angewiesen sind, unmöglich auszusteigen, weil der Bus nicht dicht genug an die Bordsteinkante der Busbucht heranfahren kann. Wunsch der anwesenden Bürgerinnen und Bürger war es, dass intensivere Polizeikontrollen im Straßenverkehr durchgeführt werden. Speziell für Meiendorf wurden mehr Geschwindigkeitskontrollen im Bereich der Umleitungsstrecke Hellmesbergerweg/Nordlandweg/Jesselallee/Saseler Straße (während der Bauarbeiten in der Meiendorfer Straße) gefordert, um dort Rasern Einhalt zu gebieten. Diese Anregung wurde von den Bezirksabgeordneten aufgenommen und wird in der nächsten Sitzung des Regionalausschusses Rahlstedt, an der auch Vertreter der Polizei regelmäßig teilnehmen, vorgetragen.

Ein weiteres Thema war das Bauvorhaben an der Ecke Schierenberg/Saseler Straße (Bebauungsplan-Entwurf Rahlstedt 129), das besonders den Nachbarn am Herzen lag. Hier berichtete der Bezirksabgeordnete Frank Rieken (Vorsitzender des Planungsausschusses) über den aktuellen Stand der Planung, die Argumente für und wider die geplante Bebauung wurden nochmals ausgetauscht.

Zum Ende war dann noch die Gerüchteküche zum Grundstück Nordlandweg/Spitzbergenweg Thema. Kommt nun das angekündigte Eiscafé oder doch nicht? Vielleicht doch eine Bäckerei? Immerhin wurde der Schandfleck schon etwas aufgehübscht, das Eckladengeschäft hat neue Fenster bekommen, die Fassade wurde neu gestrichen. Es bleibt abzuwarten, wie es dort weitergeht. Mehr zu dem Thema hier: https://www.buschhueter.de/ruine-nordlandweg-hoffnungsschimmer-am-horizont/

Und schließlich ging es dann auch noch um ein Gerücht in Bezug auf das ehemalige Praktiker-Gelände am Hellmesbergerweg. Ein Bürger berichtete, er habe gehört, dass ein Lebensmitteleinzelhändler dort einen Supermarkt eröffnen wolle. In der Diskussion brachten Bürgerinnen und Bürger ihre Sorge zum Ausdruck, dass hierdurch das eigentliche Einkaufszentrum Spitzbergenweg, für das gerade große Pläne entwickelt werden, geschwächt werden könnte. Dies führte zu der Frage, wie der Sachstand in Bezug auf den Neubau des Einkaufszentrums Spitzbergenweg ist. Hierzu berichtete die Meiendorfer Bezirksabgeordnete Marlies Riebe über eine Zusammenkunft der Projektentwickler mit den derzeitigen Geschäftsleuten des Einkaufszentrums. Mehr darüber hier: https://www.buschhueter.de/zum-neubau-des-ekt-spitzbergenweg-in-meiendorf/

Insgesamt war es eine sehr lebhafte und anregende Diskussion an diesem Abend. Ich bedanke mich auf diesem Wege noch einmal bei den Bürgerinnen und Bürgern für ihre Teilnahme und freue mich schon jetzt auf die nächste Bürgersprechstunde im schönen Meiendorf. Vielleicht ist der eine oder andere durch diesen Bericht neugierig geworden…