Am 8. Mai 2018 fand wieder meine regelmäßige Bürgersprechstunde statt, diesmal im Bürgerhaus in Meiendorf. Mit dabei war Marlies Riebe, Mitglied der Bezirksversammlung Wandsbek aus Meiendorf. Von den rund 25 anwesenden Bürgerinnen und Bürgern wurden zahlreiche Themenfelder angesprochen. Wir tauschten uns über aktuelle Sachstände aus und erörterten gemeinsam mögliche Lösungen für die angesprochenen Probleme.

Das Hauptaugenmerk der Bürgersprechstunde lag diesmal auf dem baulichen Zustand von Straßen, Geh- und Radwegen in Meiendorf sowie auf Sauberkeit und Grünpflege. Hier besteht an vielen Stellen noch Verbesserungspotenzial, jedoch bleibt auch festzuhalten, dass die Investitionen in die Sanierung von Straßen und Wegen und die Anstrengungen für eine sauberere der Stadt in den letzten Jahren stark zugenommen haben.

Die Abarbeitung des Sanierungsstaus wird noch einige Jahre andauern und hat auch seine Schattenseiten, wie sich in der angeregten Diskussion unter den teilnehmenden Bürgerinnen und Bürgern zeigte. So klagten einige Anwohner beispielsweise aus dem Nydamer Weg, dass sie aufgrund der Bauarbeiten in der Meiendorfer Straße zurzeit regem Ausweichverkehr in ihrer Wohnstraße ausgesetzt sind.

Andere Bürger wünschten sich noch umfassendere und schnellere Sanierungsarbeiten, gerade auch in Nebenstraßen, wobei die Stadt hierbei aber auch langsam an ihre Grenzen stößt, denn die Straßenbaufirmen haben volle Auftragsbücher und es ist auch schon vorgekommen, dass die Stadt bei Ausschreibungen keine Angebote erhalten hat. Klar ist aber, dass bei den weiteren Straßensanierungsmaßnahmen nun zunehmend auch die Bezirksstraßen in den Fokus rücken müssen, nachdem in den ersten Jahren zunächst einmal vordringlich die Hauptverkehrsstraßen dran waren. Kritisiert wurde auch der Zustand der Radwege insbesondere in der Saseler Straße, wo dringend Handlungsbedarf bestehe.

Zur Erinnerung: In den letzten Jahren und aktuell noch im letzten großen Abschnitt wird die wichtige Meiendorfer Straße nicht nur saniert, sondern erhält erstmals überhaupt richtige Geh- und Radwege. Daneben wurden in den letzten Jahren zahlreiche Bezirksstraßen in Meiendorf mit einer neuen Fahrbahndecke saniert: Bargkoppelweg, Hellmesbergerweg, Jesselallee, Nordlandweg, Saseler Straße, Spitzbergenweg und Stolper Straße. In diesem Jahr ist ein Abschnitt des Wildschwanbrooks (von Hausnummer 48 bis Spitzbergenweg, 690 Meter) dran.

Für den Fall, dass Bürgerinnen und Bürgern kleinere Ärgernisse, wie beispielsweise Straßenschäden, defekte Laternen oder Bänke oder andere Schäden an der öffentlichen Infrastruktur melden wollen, gibt es im Internet den so genannten Melde-Michel: http://www.hamburg.de/melde-michel/. Meldungen werden in der Regel zügig abgearbeitet.

Schmutzige Ecken können bei der „Hotline Saubere Stadt“ der Stadtreinigung Hamburg telefonisch (0 40 / 25 76-11 11) oder im Internet gemeldet werden: https://www.stadtreinigung.hamburg/kontakt/kontaktformular.html?kontakt=Verschmutzungshotline. Auch hier wird dann schnell für Abhilfe gesorgt.

Neben den großen Themen Verkehr und Sauberkeit wurde noch der Neubau des Einkaufzentrums Spitzbergenweg angesprochen. Hier entstehen voraussichtlich ab Herbst 2018 neben einem modernen Nahversorgungszentrum auch 130 neue Wohnungen, wovon 30 Prozent öffentlich gefördert sein werden. Weitere Informationen dazu hier: https://www.buschhueter.de/nahversorgungszentrum-spitzbergenweg-neubauplanung-fertig/

Mir ist dieser direkte Austausch mit den Bürgerinnen und Bürgern gemeinsam mit den Bezirksabgeordneten und Regionalausschussmitgliedern sehr wichtig. Auch zukünftig werde ich regelmäßig zu meiner Bürgersprechstunde einladen. Wer nicht so lange warten möchte oder ein akutes Anliegen hat, kann sich jederzeit auch an mein Wahlkreisbüro in Rahlstedt wenden.