Um die Dienstleistungskapazität der Hamburger Kundenzentren kurzfristig zu erhöhen, hat das Bezirksamt Hamburg-Mitte am 2. März 2017 den Betrieb eines temporären Unterstützungskundenzentrums im Bargkoppelweg 60 in Meiendorf aufgenommen. Dort sollen in erster Linie Personalausweise und Reisepässe ausgestellt werden, weil dies besonders in der Ferien- und Reisezeit die am häufigsten nachgefragte Dienstleistung in den Kundenzentren darstellt.

Alle Hamburger Kundenzentren, also auch das neue vorübergehende Kundenzentrum in Meiendorf, stellen Personalausweise und Reisepässe für alle Hamburger Bürgerinnen und Bürger aus, unabhängig vom Wohnort.

Neben dem regulären Angebot aller anderen Kundenzentren besteht damit eine zusätzliche Möglichkeit, diese Ausweisdokumente an einer zentralen Stelle auch kurzfristig zu erhalten. Das Kundenzentrum ist von Montag bis Freitag durchgehend von 7:00 Uhr bis 19:00 Uhr geöffnet. Terminbuchungen können über das Internet (http://www.hamburg.de/kundenzentrum/) oder den telefonischen Hamburg-Service (Tel: 115) vorgenommen werden. Das Kundenzentrum ist über den U-Bahnhof Berne sowie den Bahnhof Rahlstedt und die StadtBus-Linie 275 (Bushaltestelle Bargkoppelweg) zu erreichen. Parkplätze stehen in der unmittelbaren Umgebung zur Verfügung.

Dazu die Rahlstedter SPD-Bürgerschaftsabgeordneten Ole Thorben Buschhüter, Astrid Hennies und Ekkehard Wysocki: “Wir machen ernst. Mit der Eröffnung des Unterstützungskundenzentrums im Meiendorf setzen wir einen ersten Punkt unserer kürzlich von der Bürgerschaft beschlossenen Serviceoffensive in die Tat um. Das wird mit Blick insbesondere auf die Sommerferien real helfen. Auch das Online-Terminmanagement ist bereits verbessert worden, ein weiterer Punkt unserer Initiative in der Bürgerschaft. Schritt für Schritt wollen wir die gegebenen Leistungsversprechen erfüllen. Es ist besonders erfreulich, dass das neue Unterstützungskundenzentrum in Meiendorf schon die neuen Öffnungszeiten von 7 bis 19 Uhr anbieten kann – ein echtes Plus für den Bürgerservice. Wir werden diesen Verbesserungsprozess jetzt weiter eng begleiten – und mit Institutionen, Vereinen, Verbänden und Gewerkschaften in der Stadt hierzu auch das Gespräch suchen. Wir wollen auf dem Verbesserungsweg alle mitnehmen.”