Die Wohnunterkunft des städtischen Unternehmens fördern & wohnen in der Rahlstedter Straße 8, auch „Gelbes Dorf“ genannt, schließt Ende Juni. Die Bewohnerinnen und Bewohner ziehen nach und nach in andere Wohnunterkünfte um. Bis Ende des Jahres muss das Gelände geräumt sein. Die Wohnunterkunft mit bis zu 130 Plätzen war im Juni 2014 im Zuge der gestiegen Zustroms von Geflüchteten und Asylbewerbern eröffnet worden und beherbergte neben Geflüchteten auch Hamburger Wohnungslose.
Das Grundstück, ursprünglich vom Deutschen Roten Kreuz an die Stadt vermietet, hatte zwischenzeitlich den Eigentümer gewechselt. Nach mehreren Verlängerungen endet der Mietvertrag nun zum 31. Dezember 2026. Pläne, was mit dem Grundstück danach passieren soll, sind noch nicht bekannt. Im Bebauungsplan Rahlstedt 7 aus dem Jahre 1966 ist für das Grundstück überwiegend „Gewerbegebiet“ festgesetzt.
Die Wohnunterkunft wurde anfangs von einem Runden Tisch begleitet, aus dessen Mitte sich Ehrenamtliche für die Unterkunft und ihre Bewohner engagierten. „Ich danke allen ehrenamtlich Engagierten, die sich gerade in der Anfangszeit sehr um die Integration der Bewohnerinnen und Bewohner der Wohnunterkunft gekümmert haben. Das war ein wichtiger Beitrag zum gesellschaftlichen Zusammenhalt“, sagt der Rahlstedter SPD-Bürgerschaftsabgeordnete Ole Thorben Buschhüter.
- Bebauungsplan Rahlstedt 7 vom 16. Dezember 1966 – Planzeichnung: https://daten-hamburg.de/infrastruktur_bauen_wohnen/bebauungsplaene/pdfs/bplan/Rahlstedt7.pdf
- Bebauungsplan Rahlstedt 7 vom 16. Dezember 1966 – Begründung: https://daten-hamburg.de/infrastruktur_bauen_wohnen/bebauungsplaene/pdfs/bplan_begr/Rahlstedt7.pdf
Wann ziehen endlich die Erstaufnahme und Unterkünfte im Bargkoppelweg und Bargkoppelstieg um, es kann doch nicht sein, dass man zentraler keine geeigneten Unterkünfte finden oder bauen kann.
Dafür gibt es aktuell keine Pläne. Die Mietverträge im Bargkoppelweg laufen noch bis mindestens Ende 2027. Die Liegenschaft im Bargkoppelstieg ist hingegen nicht gemietet, sie gehört der Stadt. Ein zentralerer Standort wird sehr wahrscheinlich sehr viel mehr Geld kosten. Dafür mehr Geld auszugeben, widerstrebt mir irgendwie.