Vor etwa einem Jahr wurde der Öffentlichkeit der vorhabenbezogene Bebauungsplan-Entwurf Rahlstedt 130 vorgestellt. Dabei geht es um den vollständigen Neubau des in die Jahre gekommenen Nahversorgungszentrums am Spitzbergenweg und den Neubau von ca. 120 Wohnungen in den Obergeschossen. Seit der Öffentlichen Plandiskussion am 12. Mai 2014 war lange Zeit nicht mehr viel von dem Vorhaben zu hören. In dieser Woche trafen sich nun die Einzelhändler des EKT Spitzbergenweg mit dem Vorhabenträger, um sich über den aktuellen Stand der Dinge zu informieren, interessierte Vertreter der Politik waren ebenfalls dabei. Dabei wurde klar, dass der Vorhabenträger derzeit noch nicht viel weiter sei. Der Planungsausschuss der Bezirksversammlung Wandsbek habe im Lichte der in der Öffentlichen Plandiskussion aufgeworfenen Fragestellungen Kritik an der bisherigen Planung geäußert und dem Vorhabenträger „Hausaufgaben“ zur Umplanung mitgegeben. Knackpunkt sei dabei vor allem die Gebäudehöhe zum Spitzbergenweg hin. Daran werde nun gearbeitet. Nach der Sommerpause solle dem Planungsausschuss ein neues Konzept vorgestellt werden, danach könne das Bebauungsplanverfahren weiter gehen. Bis zu einem möglichen Baubeginn werde es dann aber erfahrungsgemäß noch etwa zwei Jahre dauern, weil das weitere Bebauungsplan- und das anschließende Baugenehmigungsverfahren entsprechend viel Zeit in Anspruch nehmen werde. Wir dürfen also auf das überarbeitete Konzept gespannt sein.