Die Planungen für den letzten Bauabschnitt zur Sanierung der Meiendorfer Straße, zwischen Berner Straße/Oldenfelder Stieg und Wildgansstraße, nehmen weiter Gestalt an. Am Mittwoch, 25. Mai 2016, 18:00 bis ca. 20:30 Uhr, wird der zuständige Landesbetrieb Straßen, Brücken und Gewässer (LSBG) in einer öffentlichen Veranstaltung über den Stand der Planungen informieren. Die Veranstaltung findet statt im Bürgerhaus in Meiendorf, Saseler Straße 21. Bereits ab 17:30 Uhr können die dort aushängenden Pläne eingesehen werden. Eine Anmeldung ist nicht erforderlich.

In der Einladung des LSBG heißt es: „Die Fahrbahn der Meiendorfer Straße ist in die Jahre gekommen und muss saniert werden. Auch die vorhandenen Rad- und Fußwege sind, wenn überhaupt vorhanden, nicht mehr zeitgemäß. Dies wollen wir, als dafür verantwortlicher Landesbetrieb Straßen, Brücken und Gewässer (LSBG), ändern und haben schon vor einiger Zeit begonnen, für die Meiendorfer Straße eine neue Verkehrsplanung zu erarbeiten. Mit der Sanierung wollen wir eine Verbesserung für alle Anwohner und Verkehrsteilnehmer erreichen, egal ob Sie zu Fuß, mit dem Rad, mit dem Bus oder mit dem Auto unterwegs sind. Den derzeitigen Planungsstand möchten wir Ihnen vorstellen und Einzelheiten mit Ihnen diskutieren. Auf der Veranstaltung stellen wir das Projekt und unsere ersten Überlegungen vor und möchten dabei Ihre Erfahrungen und Anregungen sammeln und für unsere weitere detaillierte Planung mitnehmen.“

Das vollständige Informationsscheiben des LSBG an die Anlieger finden Sie hier: https://www.buschhueter.de/wp-content/uploads/2016/05/2016_05_25-Einladung-Anlieger-ENDGÜLTIG.pdf.

Die Meiendorfer Straße muss zwischen Berner Straße/Oldenfelder Stieg und Spitzbergenweg dringend saniert werden. Nachdem sie in den letzten Jahren bereits in drei kürzeren Bauabschnitten zwischen Wildgansstraße und Spitzbergenweg neu gebaut wurde, steht als letzter Bauabschnitt des umfangreichen Neubaus nun noch der Abschnitt zwischen Berner Straße/Oldenfelder Stieg und Wildgansstraße aus. Sowohl die Fahrbahn, als auch die bislang nicht befestigten Nebenflächen für Fußgänger und Radfahrer, sind auch in dem letzten Abschnitten in einem sehr schlechten Zustand. Im Zuge des Neubaus sollen die Fahrbahn saniert und die Geh- und Radwege erstmals befestigt, der ruhende Verkehr neu geordnet und, wo erforderlich, Abbiegespuren geschaffen oder verlängert werden. Die Fahrbahn selbst soll zweispurig bleiben. Für den Neubau der Meiendorfer Straße wurden im Hamburger Haushalt insgesamt knapp 10 Mio. Euro reserviert.

Die Planung hierfür musste aufgrund von Grundstücksfragen grundlegend überarbeitet werden. Wie der Rahlstedter SPD-Bürgerschaftsabgeordnete Ole Thorben Buschhüter bereits im September 2015 durch eine Kleine Anfrage an den Senat (Drucksache 21/1505: https://www.buergerschaft-hh.de/ParlDok/dokument/49708/neubau-der-meiendorfer-stra%c3%9fe.pdf) erfuhr, wurde in der überarbeiteten Planung der Trassenverlauf sowie die Breiten der Straßenelemente wie Gehweg, Radweg, Straßenbegleitgrün und Fahrbahn der Örtlichkeit und den jeweiligen Bedürfnissen der zahlreichen Anliegerinnen und Anlieger angepasst. Dadurch werde der erforderliche Grunderwerb erheblich reduziert, so der Senat in seiner Antwort.

„Hamburg investiert massiv in die Sanierung der städtischen Infrastruktur. Durch den bereits erfolgten und den noch ausstehenden Neubau der Meiendorfer Straße wird der Verkehrsraum besser strukturiert. Die marode Fahrbahn wird komplett neugebaut, die Nebenflächen für Fußgänger und Radfahrer sowie den ruhenden Verkehr verbreitert. Die Gehwege werden ordentlich befestigt und Radwege überhaupt erstmals gebaut. Dies alles kommt der Sicherheit und Leichtigkeit des Verkehrs in dieser wichtigen Straße zugute“, so der Rahlstedter SPD-Bürgerschaftsabgeordnete Ole Thorben Buschhüter.

Der vorhandene markante Baumbestand soll, soweit möglich, erhalten bleiben. Um dies zu ermöglichen muss teilweise beim Radweg oder beim Fußweg vom Regelquerschnitt abgewichen werden. In Ausnahmefällen wird aufgrund des Baumbestandes für kurze Strecken auch ein kombinierter Geh- und Radweg in Betracht gezogen.

Derzeit laufen bereits die Grunderwerbsverhandlungen. „Die überarbeitete Planung nimmt auf die Interessen der Anliegerinnen und Anlieger größtmögliche Rücksicht. Ich setzte daher darauf, dass auch mit allen Grundeigentümern Vereinbarungen getroffen werden können, so dass dem weiteren Neubau der Meiendorfer Straße dann nichts mehr im Wege steht“, sagt Buschhüter.

Mit den eigentlichen Straßenbauarbeiten soll ab Frühjahr 2018 begonnen werden. Zuvor werden (voraussichtlich ab Frühjahr 2017) als vorbereitende Arbeiten einerseits Leitungsarbeiten und andererseits Schutzmaßnahmen für die zu erhaltenden Straßenbäume erfolgen. Die Leitungsarbeiten werden sehr umfangreich ausfallen müssen: Denn alle Leitungen liegen heute in der zukünftigen Straßenfläche. Diese müssen im Vorwege zu den eigentlichen Straßenbauarbeiten in die neuen Nebenflächen gelegt werden. Die Schutzmaßnahmen an Bäumen, zum Beispiel Wurzelbehandlungen, müssen vor den eigentlichen Bauarbeiten durchgeführt werden, damit sie während der Arbeiten wirksam sind.