Die rot-grüne Rathauskoalition unterstützt den Neubau des Jugendzentrums Großlohe mit Mitteln aus dem Sanierungsfonds Hamburg 2020. Zunächst soll die Planung des neuen Gebäudes mit bis zu 100.000 Euro finanziert, später auch die Realisierung mit bis zu 1,4 Millionen Euro unterstützt werden. Der Bezirk Wandsbek wird sich mit 450.000 Euro an den Baukosten beteiligen. Das Jugendzentrum ist von besonderer Bedeutung für die Entwicklung des Quartiers und soll an seinem jetzigen Standort erhalten werden.

Dazu Ole Thorben Buschhüter, Rahlstedter SPD-Bürgerschaftsabgeordneter: “Wir wollen, dass die Kinder und Jugendlichen in Großlohe einen neuen Jugendclub bekommen. Er ist ein unverzichtbarer Teil der sozialen Infrastruktur im Quartier Großlohe und für dessen Entwicklung von herausragender Bedeutung. Uns liegt am Herzen, dass die wichtige Jugendarbeit vor Ort langfristig fortgesetzt werden kann. Dafür unterstützen wir den Bezirk Wandsbek mit zusätzlichen Mitteln aus dem Sanierungsfonds und schaffen so die Voraussetzungen für den Bau eines neuen Jugendzentrums.”

Dazu Christiane Blömeke, Abgeordnete der Grünen Bürgerschaftsfraktion aus Wandsbek: “Das Angebot eines Jugendzentrums vor Ort ist für Jugendliche enorm wichtig. Gerade ein Stadtteil wie Großlohe braucht solche Treffpunkte. Deshalb freue ich mich, dass wir als Bürgerschaft den Neubau des Jugendzentrums Großlohe mit Geldern aus dem Sanierungsfonds unterstützen und so diesen Standort erhalten können.”

Hintergrund:

In dem Plattenbau aus den späten 1960er Jahren im Großlohering 52 f befinden sich sowohl eine Kindertagesstätte der Elbkinder als auch das Jugendzentrum Großlohe. Bei dem Haus besteht großer Sanierungsbedarf. Ein Neubau ist daher auch die wirtschaftlich beste Lösung. Angestrebt wird, dass Jugendzentrum und Kita zukünftig in eigenen Gebäuden auf dem Grundstück untergebracht werden. Ein Neubau für die Kita ist aus anteiligen Kita-Entgelten gesichert.

Antrag “Sanierungsfonds Hamburg 2020: Planungsmittel für den Neubau des Jugendzentrums Großlohe bereitstellen” vom 14. November 2018 (Drucksache 21/15023): https://www.buergerschaft-hh.de/parldok/dokument/64450/.pdf