Die Planungen für die neue U-Bahn-Haltestelle Oldenfelde zwischen Farmsen und Berne sind abgeschlossen. Am Donnerstagabend wurden sie der Öffentlichkeit vorgestellt. Im Rahmen der Planung wurde ein dreistufiges Bürgerbeteiligungsverfahren durchgeführt, zahlreiche Anregungen konnten in die Planung aufgenommen werden. Im Herbst beginnt das behördliche Planfeststellungsverfahren, Anfang 2018 soll Baustart sein, Ende 2019 dann die neue Haltestelle in Betrieb gehen.

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So soll die neue U-Bahn-Haltestelle Oldenfelde aussehen (Ansicht von Am Knill). Zum Vergrößern anklicken. © HOCHBAHN

Das erste Projekt im Rahmen des vom Senat und der Bürgerschaft der Freien und Hansestadt Hamburg beschlossenen U-Bahn-Netzausbaus hat am Donnerstagabend einen wichtigen Meilenstein erreicht: Knapp 100 Anwohnerinnen und Anwohnern konnte die Hamburger Hochbahn AG (HOCHBAHN) die Planungsergebnisse für die neue U1-Haltestelle Oldenfelde vorstellen. Die oberirdische Haltestelle wird im Bereich Busbrookhöhe/ Am Knill gebaut, liegt damit zwischen den U1-Haltestellen Farmsen (im Süden) und Berne (im Norden) und wird ab Ende 2019 rund 4.500 Anwohnerinnen und Anwohnern erstmals einen direkten Zugang zum Hamburger Schnellbahnnetz bieten. Die Kosten für die Haltestelle liegen bei knapp 20 Millionen Euro.

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So soll die neue U-Bahn-Haltestelle Oldenfelde aussehen. Zum Vergrößern anklicken. © HOCHBAHN

Begleitet wurden die Planungen von einem dreistufigen Bürgerbeteiligungsverfahren. Zunächst wurden im Frühjahr 2015 die Ergebnisse der Machbarkeitsuntersuchung vorgestellt und die Anregungen der Anwohnerinnen und Anwohner gesammelt. In einem zweiten Termin im Sommer 2015 konnten die vier herausgefilterten Themenblöcke (Bau der Haltestelle, Verkehrssituation, Lärmschutz und Umfeld der Haltestelle) in gemeinsamen Workshops vertieft werden. Am Donnerstagabend stellte die HOCHBAHN die Ergebnisse vor und die Anwohnerinnen und Anwohner – viele hatten an allen drei Terminen teilgenommen – konnten überprüfen, welche ihrer Anregungen umgesetzt werden konnten.

Die Präsentationen, die in den drei Bürgerdialogen gezeigt wurden, können hier noch einmal heruntergeladen werden: https://www.hochbahn.de/hochbahn/hamburg/de/Home/Naechster_Halt/Ausbau_und_Projekte/u_bahn_ausbau/u1-haltestelle_oldenfelde

Auch aufgrund der Anregungen aus den vorangegangenen Veranstaltungen wurde unter anderem die Lage der Haltestelle um rund 40 Meter nach Süden verschoben, statt einer Stützwand wird es auf der östlichen Seite einen begrünten Bahndamm geben, eine begrünte Sichtschutzwand wird auf der westlichen Seite errichtet, der unterirdische Durchgang wird auch außerhalb der Betriebszeiten offen bleiben und einen Kiosk sieht die Planung nicht mehr vor. Weitere Punkte betrafen die Bauphase: Neben der Zusage, die notwendigen Arbeiten – soweit möglich – tagsüber in der Woche durchzuführen, wird die HOCHBAHN für die Bauphase einen direkten Ansprechpartner für die Anwohnerinnen und Anwohner benennen.

Eine ausführliche Darstellung der Bürgervorschläge, und welche von ihnen in der Planung berücksichtigt werden konnten, können Sie hier herunterladen: http://dialog.hochbahn.de/u-bahn-heute-und-morgen/oldenfelde-anwohner-haben-mit-geplant/

Die künftige U1-Haltestelle Oldenfelde ist neben den Planungen zur U4-Ausfädelung Richtung Horner Geest und dem Neubau der U5 Bestandteil des U-Bahn-Netzausbau der Freien und Hansestadt Hamburg. Auch bei den beiden anderen Großprojekten (U4 Horner Geest und U5 Ost) sind die Planungen und die begleitenden mehrstufigen Bürgerbeteiligungsverfahren bereits angelaufen.

Quelle: Pressemitteilung der Hamburger Hochbahn AG vom 22. Juli 2016: https://www.hochbahn.de/hochbahn/hamburg/de/Home/Medien/Presse/Presseinformationen/haltestelle_oldenfelde_planungen_stehen