Bereits rund 42 Prozent (Stand: 26.11.15) der abstimmungsberechtigten Hamburgerinnen und Hamburger haben sich per Briefabstimmung am Olympia-Referendum beteiligt – Sie auch? Falls nicht, sollten Sie die letzte Gelegenheit zur Stimmenabgabe am kommenden Sonntag, 29. November in einer Abstimmungsstelle in Ihrer Nähe nutzen.

In Rahlstedt können Sie in folgenden Schulen Ihre Stimme abgeben:

  • Schule Rahlstedter Höhe, Ahrenshooper Straße 1
  • Schule Bekassinenau, Bekassinenau 32
  • Schule Am Sooren, Brunskamp 17
  • Schule Großlohering, Großlohering 11
  • Schule Nydamer Weg, Nydamer Weg 44
  • Schule Potsdamer Straße, Potsdamer Straße 6
  • Schule Wildschwanbrook, Wildschwanbrook 9
Die Abstimmungsstellen sind in der Zeit von 8:00 Uhr bis 18:00 Uhr geöffnet und nur eingeschränkt barrierefrei zu erreichen. Ferner sollten Sie folgende Hinweise beachten:

Wo kann ich abstimmen?

Insgesamt haben 200 Abstimmungsstellen für die Stimmabgabe hamburgweit geöffnet. Sie müssen nicht in eine bestimmte Abstimmungsstelle gehen, sondern können die Abstimmungsstelle aufsuchen, die Sie am 29. November am besten erreichen. Eine Liste der Abstimmungsstellen haben Sie mit Ihrer Abstimmungsbenachrichtigung bereits erhalten. Wer die Liste nicht mehr griffbereit hat, kann sie über diesen Link „Abstimmungsstellen“ einsehen. Dort finden Sie auch den Hinweis, ob die jeweilige Abstimmungsstelle barrierefrei, nicht barrierefrei oder eingeschränkt barrierefrei ist.
Was muss ich ins „Abstimmungslokal“ mitbringen?
Sie müssen unbedingt ein Ausweisdokument (Personalausweis oder Reisepass) dabeihaben. Nicht schaden kann auch der Abstimmungsschein, den Sie bereits per Post mit der Benachrichtigung erhalten haben. Der Abstimmungsschein soll mit ins „Abstimmungslokal“ genommen werden, muss aber nicht – er ist keine Voraussetzung, um abstimmen zu können. Auf dem Abstimmungsschein ist ein Barcode gedruckt, der durch einfaches einscannen den Prozess vor Ort im Abstimmungslokal beschleunigt und die Arbeit der Wahlhelfer vereinfacht.
Warum sollte ich mit „Ja“ stimmen? Hier meine Gründe:

(1) Einmalige Chance für Hamburg

Olympische und Paralympische Spiele beschleunigen Investitionen in die Zukunft. Mit finanzieller Unterstützung von Bund und IOC kommen Infrastruktur, Sportstätten- und Wohnungsbau um Jahrzehnte voran. Wir alle, und kommende Generationen, werden von vielen positiven Auswirkungen der Spiele profitieren. Ein Beispiel ist der Verkehr: An der neuen S-Bahn-Linie S4 von Hamburg über Rahlstedt nach Bad Oldesloe wird bereits kräftig geplant,  Olympische und Paralympische Spiele in Hamburg 2024 bedeuten Rückenwind für dieses ohnehin so wichtige Projekt. Aber die Planung der Olympischen und Paralympischen Spiele soll auch Hamburgs Durchbruch zur Fahrrad-Stadt beschleunigen. Dahinter steht noch ein viel größeres Thema: Bewegung – also Gesundheit und Wohlbefinden – sind große Aufgabe für lebenswerte Städte des 21. Jahrhunderts. Hamburg wird durch Olympia noch mehr zur Sportstadt.

(2) Neuer Stadtteil auf dem Kleinen Grasbrook

Ein versiegeltes Industriegelände im Hafen wird zum neuen, attraktiven Stadtteil: OlympiaCity. Mit Parks, bedarfsgerecht zurückgebauten Sportanlagen und bis zu 8.000 Wohnungen, ein Drittel davon sozial gefördert.

(3) Olympia der kurzen Wege

Fast alle Wettkampfstätten liegen im Umkreis von 10 Kilometern – das meiste ist zu Fuß zu machen, das Fahrrad wird zum wichtigsten Verkehrsmittel.

(4) Verlässliche Kostenkontrolle

Es wird klare Verantwortlichkeiten, eine sorgfältige Zeit- und Risikosteuerung geben. Die Stadt ist verpflichtet, keine neuen Schulden zu machen. Der Senat hat klar gestellt: Keine sozialen Einschnitte für Olympia.

(5) Sprung über die Elbe

Hamburg rückt noch näher zusammen, der neue Stadtteil auf den Elbinseln stellt neue Verknüpfungen her.

(6) Nachhaltiges Konzept

Hamburg wird nichts bauen, was hinterher nicht gebraucht wird. Deshalb wird bei den großen Projekten auf dem Kleinen Grasbrook die Nachnutzung gleich mitgeplant. Die OlympiaCity soll zum Schaufenster für Nachhaltigkeit werden und Maßstäbe setzen für energieeffizientes Bauen und innovative Energiekonzepte, mit Gründächern, modernem Abfallmanagement und der Idee einer Willkommensstadt.

(7) Sport für alle

Hamburg will jeden einbeziehen. Es gibt die „Allympics“ für jedermann. Viele Anlagen des Breitensports werden als olympische und paralympische Trainingsstätten in Stand gesetzt oder modernisiert. Der Sport in unserer Stadt wird auf allen Ebenen profitieren.

(8) Zurück zu sportlichen Werten

Hamburg will seine traditionellen Werte mit dem Ursprung der olympischen Idee verbinden: Weltoffenheit, Toleranz, Solidarität, Teamgeist und Frieden.

(9) Entwicklung der Metropole

Schon die Bewerbung bringt Hamburg positiv auf die Weltkarte. Das stärkt den Standort langfristig: Es gibt Impulse für Tourismus, Wirtschaft und Kultur.

(10) „Nur einmal im Leben“

Das größte Fest des Erdballs in unserer Stadt, das ist ein unvergleichliches und unvergessliches Erlebnis. Hamburg kann 2024 sein Sommermärchen erleben.

Mehr Informationen unter www.wir-sind-feuer-und-flamme.com