Die Sportanlage an der Grunewaldstraße 61, gelegen im südlichen Teil des Hohenhorst-Grünzugs in Rahlstedt, wird von er Stadt Hamburg für den Sportverein Tonndorf-Lohe von 1921 e.V. mit seinen derzeit 287 Mitgliedern, davon 53 Jugendliche, umfassend modernisiert. Ein neuer Kunstrasenplatz anstelle eines der beiden Grandplätze auf der Sportanlage und die Sanierung von Umkleidekabinen werden bereits seit September 2021 realisiert. Jetzt erfolgte an der Grunewaldstraße der erste Spatenstich zum Bau eines neuen Sportlerheims in Holz-Modulbauweise.

Das Vereinsheim wird als Effizienzhaus 40 mit Luftwasserwärmepumpe erbaut und den Mitgliedern des SV Tonndorf-Lohe zukünftig zur Förderung des Vereinslebens zur Verfügung stehen. Die Finanzierung ist durch von der Finanzbehörde bereitgestellte Mittel aus dem Hamburger Wirtschaftsstabilisierungsprogramm (HWSP) mit ca. 1 Mio. Euro gesichert. Der neue Kunstrasenplatz wird ebenso mit HWSP-Mitteln finanziert und kostet ca. 1,8 Mio. Euro.

Mit der beabsichtigten Verlängerung der MetroBus-Linie 10 (U Wandsbek Markt – AK Wandsbek – Jenfeld-Zentrum – Glatzer Straße) bis in die Grunewaldstraße, für die in diesem Jahr mit den Straßenbauarbeiten begonnen werden soll, erhält der Sportplatz zukünftig auch eine sehr gute Anbindung an den öffentlichen Nahverkehr. Mehr dazu im Beitrag Geht los: MetroBus-Linie 10 wird in die Grunewaldstraße verlängert vom 9. Februar 2022.

Finanzierung aus HWSP-Mittel

Mit dem HWSP sollen in den Jahren 2021 und 2022 insgesamt rund 900 Mio. Euro in diverse kurzfristig wirksame bzw. vorgezogene städtische Maßnahmen gelenkt werden, um einen Beitrag zu leisten, dass insbesondere die Hamburger Wirtschaft durch verlässliche und verstärkte staatliche Investitionstätigkeit aus der Corona-Krise kommt. Im Mittelpunkt des Programms stehen insbesondere die wichtigen Zukunftsthemen Klimaschutz, Mobilitätswende, Digitalisierung, Forschung, Bildung und Innovation. Die Mittel sollen dabei insbesondere für konjunkturell wirksame Maßnahmen der Sanierung und des Ausbaus der städtischen Infrastruktur (z. B. in Schulen, Hochschulen, im Sport oder den Bezirken), für IT- und Digitalisierungsprojekte, für Klimaschutzmaßnahmen sowie für Förderungen in den Bereichen Gesundheit und Arbeitsmarkt, aber auch Kultur und Tourismus eingesetzt werden. Dabei stehen sowohl gesamtstädtisch relevante Maßnahmen, wie auch Projekte in den Bezirken und Stadtteilen im Fokus, da gezielte Konjunkturimpulse auch vor Ort in den Stadtteilen wirksam werden sollen. Insbesondere die Ko-Finanzierung von aktuellen, ebenfalls der Krisenbewältigung dienenden Bundesprogrammen soll durch das Wirtschaftsstabilisierungsprogramm sichergestellt werden.

Weiterer Beitrag zum Thema: SV Tonndorf-Lohe zieht an die Grunewaldstraße vom 12. März 2022